Jeden Tag kommen zahlreiche Blogger mit ihren Fragen in das Blogger-Hilfeforum. Meistens bekommen sie auch schnell eine hilfreiche Antwort. Nicht selten werden "Notfälle" behandelt, Blogs gerettet oder Funktionen erklärt. Aber das Blogger-Forum ist kein Support-Forum, sondern ein Nutzer-Forum. Dort helfen Nutzer anderen Nutzern. Kostenlos und freiwillig. Aber warum eigentlich?
Was bekomme ich, wenn ich anderen Bloggern helfe?
Als freiwilliger Helfer in den Google-Foren wird man schon mal gefragt, warum man einer so großen Firma wie Google kostenlos zur Seite steht. - Oder bekommen die Helfer etwa doch irgendwas für diesen Job? Gute Frage! Was bekommen die Nutzer im Blogger-Forum dafür, dass sie anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen? Ganz grundsätzlich und oberflächlich gesehen: Sie bekommen dafür nichts! Es gibt kein Geld oder andere Vergütungen, keine bevorzugte Behandlung oder privaten Support. Oft bekommt man nicht einmal eine Reaktion des Nutzers, der die Frage gestellt hat. Und wenn es ganz schlecht läuft, wird man auch schon mal zu einem Ventil für den Frust einzelner Blogger. Warum, um alles in der Welt, sollte man sich das antun? Warum also die Mühe machen?
Wer hilft, lernt selbst!
Ich bin einer dieser freiwilligen Helfer und ich kann euch verraten, was man bekommt: Wissen! Blogger ist nicht nur ein tolles Produkt, um sich der Welt mitzuteilen, es bietet auch nahezu unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Ich persönlich habe Blogger vor einigen Jahren u.a. auch dazu genutzt um CSS zu lernen. Die Fragen im Forum waren für mich Herausforderungen, die gelöst werden wollten.
Aber das Wichtigste ist: Wenn ich ein Problem habe, hätte ich auch gerne, dass mir andere Leute helfen.
Keine Angst vor falschen Antworten
Wer auch gerne anderen Nutzern helfen würde, ist herzlich eingeladen. Es kommt nicht darauf an, dass man jede Frage beantworten kann oder muss, jeder beantwortet nur das, was er auch wirklich beantworten kann. Und sollte doch mal eine falsche Antwort dabei sein, wird diese meist schnell korrigiert. Das sollte niemand übel nehmen, sondern als positive Kritik auffassen, aus der man wieder etwas Neues gelernt hat.
Und wer weiß, vielleicht bist du ja bald der nächste Top-Beitragende, der hier im Google-Produkt-Blog einen Post verfassen darf.
Post von Gantea, Top-Beitragende im Blogger Produktforum
Gantea, Top-Beitragende im Blogger Produktforum, erzählt euch heute etwas darüber, wie ihr mit eurem Blog Geld verdienen könnt:
Kann man wirklich mit einem Blog Geld verdienen? Diese Frage stellen sich viele Blogger. Ganz grundsätzlich lautet die Antwort: Ja, man kann! Zumindest in der Theorie.
Ohne Besucher kein Geld
In der Praxis ist es nicht ganz so einfach, denn um wirklich Geld verdienen zu können, muss der Blog sehr gut besucht sein. Nicht jeder Nutzer, der einen Blog besucht, ist auch an der Werbung interessiert. In den meisten Fällen wird sie komplett ignoriert. Dementsprechend benötigt man schon einige hundert Besucher am Tag, um vielleicht einige Cents zu verdienen.
Aller Anfang ist schwer
Wie kommt man aber an so viele Besucher? Schlicht und einfach: Durch Arbeit. Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, der muss auch Arbeitskraft investieren:
Erst der Blog, dann die Werbung
Grundsätzlich sollte immer der Blog im Vordergrund stehen und nicht der Verdienst. Wer schon Geld verdienen will, ohne überhaupt etwas dafür geleistet zu haben, wird nicht weit kommen. Man kann es mit einem Buchautor vergleichen, der auch erst sein komplettes Buch geschrieben haben muss, bevor er es an einen Verlag verkaufen kann. Und er verkauft das Buch auch nur, wenn es gut geschrieben ist.
Auch der Blogger muss erst einmal einen interessanten Blog etabliert haben, bevor er wirklich Geld verdienen kann.
Guter Blog, gutes Geld
Wer sich aber nicht scheut seine Zeit und Arbeitskraft zu investieren, der wird sicherlich irgendwann auch gutes Geld verdienen. Die erfolgreichsten Blogs sind aus der Lust heraus entstanden zu schreiben, da stand das Hobby im Vordergrund und nicht der Wunsch das schnelle Geld zu machen. Wer mit Liebe und Herzblut an die Sache geht, der wird früher oder später auch erfolgreich Geld verdienen. Möglich ist es auf jeden Fall.
Und damit ihr keinen Post vom Google Produkt-Blog verpasst, tragt einfach oben unter Posts per E-Mail eure E-Mail-Adresse ein.
“Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert.” - dieses Zitat könnte von Wilhelm Busch, Bert Brecht oder dem Kabarettisten Karl Kroll stammen. Leider stimmt das Fazit nur teilweise.
Das eigene Ansehen in der Öffentlichkeit hat in unseren modernen Online-Zeiten eine neue Bedeutung bekommen. Unser Name wird nicht mehr nur schriftlich oder per Mundpropaganda erwähnt - oft ist er auch bei Google zu finden. Leider ist nicht jeder Treffer der Suche erfreulich: Ergebnisse der ungeliebten Personensuchmaschinen einerseits und leichtsinnige eigene Beiträge von uns selbst andererseits sind nicht wirklich das, was wir selbst oder potenzielle Arbeitgeber gerne sehen.
Daher der wichtigste Tipp vorab: Überlegt Euch dreimal, was ihr im Web wo und mit wem teilt. Denkt daran, dass fast alles davon indexiert und daher bei Suchmaschinen gefunden werden kann. Fragt euch immer: Würde es mir etwas ausmachen, wenn meine Familie, meine Kinder, meine Freunde, meine Kollegen oder mein Arbeitgeber sähen, was ich schreibe? Wenn ihr euch nicht sicher seid: Lasst es bleiben, oder schränkt wie bei Google+ den Kreis ein, mit dem ihr die Beiträge teilt.
Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen?
Im Webmaster-Hilfeforum sehen wir regelmäßig Anfragen von Benutzern, die sich damit schwer tun, derlei ungeliebte Suchergebnisse zu entfernen. Leider hilft da nur eins: Die Quellen müssen entweder gelöscht sein und den HTTP-Status Code 404 oder 410 ausgeben oder per robots.txt gesperrt sein. Das alles können jedoch nur die Betreiber der jeweiligen Websites veranlassen - also müsst ihr diese zuerst ansprechen, sonst kann Google auch nicht eingreifen.
Das klappt jedoch nicht immer wie gewünscht, sodass manche Ergebnisse leider nicht aus der Websuche zu entfernen sind. Was nun?
Baut euren guten Ruf aus
Ihr helft euch selbst am besten, wenn Google und andere Suchmaschinen mit eurem Namen verknüpfte Ergebnisse finden, die aus deren Sicht wichtiger sind als andere. Wenn ihr eine eigene Website betreibt, kann es relativ einfach sein, diese für eine Suche nach eurem Namen in die oberen Positionen zu bringen - idealer Weise auf Platz 1. Wenn nicht: Blog-Kommentare mit eurem Namen, hilfreiche Produktrezensionen, Kochrezepte - Google liebt jede Art von nützlichem und hilfreichem Inhalt (neudeutsch: Content). Nehmt an Gemeinschaften (Communities) wie Foren mit hohem Ansehen teil. Postet auch gute, öffentliche Beiträge bei Google+. Google bevorzugt manchmal neuere Ergebnisse, so dass sich ein aktuelles Engagement schnell in den Suchergebnissen niederschlagen kann. Wenn ihr dennoch Kummer habt: Das Webmaster-Hilfeforum ist eine gute Anlaufstelle für eure Fragen zum Thema.
Und damit ihr keinen Post aus dieser Serie verpasst, tragt einfach eure E-Mail-Adresse oben unter Posts per E-Mail ein.
Post von Thomas Hey'l, Top-Beitragender im Google Produktforum der Webmaster
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