Der offizielle Google Produkt-Blog
Neuigkeiten und Nützliches aus erster Hand vom deutschen Google-Team
Herzlichen Glückwunsch Gmail: auf die nächsten 15 Jahre!
1. April 2019
2004 sah die typische E-Mail noch um einiges anders aus als heute: Posteingänge wurden von Spam-Mails überflutet, es gab keine einfache Möglichkeit, den Posteingang zu durchsuchen oder Nachrichten wegzusortieren. Außerdem mussten ständig E-Mails gelöscht werden, damit der Speicherplatz des Postfachs eingehalten werden konnte. Wir haben Gmail entwickelt, um genau diese Probleme zu lösen, und das mit Erfolg: Mittlerweile verlassen sich weltweit 1,5 Milliarden Nutzer auf Gmail. Heute, zum 15. Geburtstag von Gmail, werfen wir einen Blick zurück und geben euch einen Ausblick auf das was kommt.
Vom ersten Tag an anders
Am 1. April 2004 haben wir
Gmail
gestartet (trotz des Datums war es kein Aprilscherz). Unsere Erfahrungen aus der Google-Suche spielten damals schon in Gmail eine große Rolle und es konnten Nachrichten in einzelne Konversations-Threads gruppiert werden. Dies machte es leichter, E-Mails zu finden und zu beantworten. Mit der Möglichkeit einen Gigabyte an Daten kostenlos zu speichern übertraf Gmail den damals üblichen Speicherplatz um ein Hundertfaches. Kein Wunder, dass zunächst gedacht wurde, Gmail sei ein Aprilscherz.
Mitte der 2000er waren Spam-Mails ein ernsthaftes Problem. Gmail blockierte Spam bereits, bevor dieser den Posteingang erreichte. Dazu gab es für Nutzer die Möglichkeit, verdächtigen Spam zu melden, um E-Mails noch sicherer zu machen. Im Laufe der Jahre haben wir unsere Spam-Filterfunktionen durch künstliche Intelligenz (KI) erweitert. Heute hilft uns KI, etwa zehn Millionen Spam-E-Mails pro Minute zu blockieren.
Dieses Video aus dem Jahr 2007 zeigt, wie Gmail Spam bekämpft.
Als Gmail startete, waren wir noch einige Jahre entfernt von den ersten Android Smartphones. Als dann Handys langsam allgegenwärtig wurden, entwickelte sich auch Gmail weiter: Aus einer reinen Desktop-Anwendung wurde ein Tool, das auch auf Handy oder Tablet funktionierte und Nutzer konnten auch von unterwegs noch mehr erledigen. Gmails
Posteingangskategorien-Feature
war das erste Feature seiner Art. Mithilfe KI-basierter Funktionen wie Smart Reply und Nudges konntet ihr schneller antworten und hattet alle eure To-dos im Blick.
Was kommt als nächstes?
Gmail hat sich in den letzten 15 Jahren stark weiterentwickelt. Bevor wir unsere Geburtstagskerzen auspusten, gibt es hier eine Übersicht über neue Funktionen.
Zunächst: Wir machen Gmail für euch noch nützlicher. Vielleicht habt ihr
Intelligentes Schreiben
schonmal verwendet? Diese KI-basierte Funktion hilft euch E-Mails noch schneller zu schreiben. Intelligentes Schreiben bewahrt Nutzer jede Woche davor, über 1 Milliarde unnötige Zeichen zu tippen – das reicht, um Seiten von 1.000 Exemplaren von "Herr der Ringe" zu füllen. Heute erweitern wir Intelligentes Schreiben um weitere Sprachen (Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch) und machen es für alle Android-Geräte (bisher war es nur auf Pixel-3-Geräten verfügbar) und bald auch für iOS erhältlich.
Intelligentes Schreiben wird zukünftig noch intelligenter: Es kann Vorschläge für euch personalisieren. Wenn ihr zum Beispiel Grüße wie „Ahoi“ oder „Hej“ bevorzugt, werden euch eure Lieblingsformulierungen ab sofort vorgeschlagen. Auch Betreffzeilen werden Dank künstlicher Intelligenz auf Basis des Inhalts angepasst.
Das war aber noch nicht alles: Ab heute könnt ihr entscheiden, wann E-Mails zugestellt werden. Wir haben eine neue Funktion hinzugefügt, mit der ihr E-Mails zu einem bestimmten Zeitpunkt versenden könnt. Dies ist vor allem hilfreich, wenn ihr
über verschiedene Zeitzonen hinweg
arbeitet oder den Urlaub von euren KollegInnen nicht stören möchtet.
Zudem machen wir Gmail noch produktiver. Ihr könnt zukünftig,
ohne den Posteingang zu verlassen
, diverse Dinge parallel erledigen. So ist es direkt innerhalb von Gmail möglich, in einem gemeinsamen Thread auf Kommentare in Google Docs zu antworten oder nach Hotelempfehlungen zu suchen. Damit müsst ihr keinen weiteren Tab oder eine neue App öffnen, um Dinge zu erledigen.
Wir haben Gmail zwar am 1. April gestartet, aber die letzten 15 Jahre waren alles andere als ein Scherz. Und wir freuen uns auf das, was noch kommen wird.
Post von Tom Holman, Senior Product Manager, Gmail
Tom Holman
Senior Product Manager
Gmail
Bekommt mit Google Arts & Culture einen Vorgeschmack auf die spanische Kochkultur
26. März 2019
Das letzte Mal als ihr leckere Gazpacho gegessen habt, habt ihr wahrscheinlich nicht innegehalten und euch gefragt, wie dieses spanische Gericht überhaupt so beliebt und der Renner auf den Speisekarten weltweit wurde. Hergestellt aus saftigen, sonnengereiften Tomaten, Essig und Knoblauch, wurde das Gericht einst nur in den ärmsten Gemeinden Andalusiens zubereitet. Schon im 18. Jahrhundert schaffte es Gazpacho aufgrund des hervorragenden Geschmacks von bescheidenen Bauerntischen in die opulentesten Speisesäle Spaniens – darunter auch der Gala-Speisesaal des Königspalastes in Madrid.
Wenn man die Geschichte hinter einem Gericht kennt, schmeckt es doch gleich viel besser. Daher hat Google Arts & Culture mit der
Royal Academy of Gastronomy
in Spanien zusammengearbeitet und präsentiert euch jetzt „
Spain: An Open Kitchen
“. Dies ist die bisher umfassendste Online-Ausstellung über spanische Küche und das erste Mal, dass Google Arts & Culture eine Ausstellung der kulinarischen Kultur eines Landes widmet.
Genießt fantastische Geschichten aus ganz Spanien und trefft dabei die Menschen, die das kulinarische Erbe des Landes geprägt haben. So auch zum Beispiel Küchenchef Ferran Adrià, der
die Strandbar elBulli
an der Costa Brava zum berühmtesten Restaurant der Welt machte. Oder lernt die gastronomische Pionierin
Clara María González de Amezúa
kennen, die mit der Gründung von Alambique ein Zeichen setzte. Denn diese Kochschule spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der spanischen Küche.
„
Spain: An Open Kitchen
“ vereint mehr als 60 Ausstellungen und redaktionelle Beiträge, über 60 Meinungen von Lebensmittelexperten und mehr als 2.000 Bilder, Skizzen und Videos – einige davon, wie Ferran Adriàs
kreative Notizbücher
, wurden nun erstmals veröffentlicht. Diese aufregenden „Zutaten“ haben wir in drei Hauptbereiche unterteilt: „
Die Gesichter
“: Menschen hinter der bemerkenswerten spanischen Esskultur; „
Die Aromen
“: traditionelle Geschmäcker und regionale Gerichte wie der
iberische Schinken
oder die
typisch spanischen Tapas
; „
Die Fusion
“: entdeckt, was passiert, wenn Essen auf Kunst, Architektur und Kultur trifft.
Hungrig nach mehr? „
Spain: An Open Kitchen
“ bietet ein wahres Fest der Genüsse. Nehmt Platz neben Ferran Adrià, wenn er über sein
x-Gang-Menü
von elBulli spricht, genießt eine
360 Grad-Tour
durch die Räume der Weinkeller von Portia, entworfen vom Architekten Norman Foster, oder lernt mehr über die
Zukunft der Gastronomie
mithilfe von Expertenwissen.
Ladet euch die Google Arts & Culture App für
Android
oder
iOS
herunter, um die besondere Küche Spaniens kennenzulernen und noch mehr über die Geschichte hinter eurem spanischen Lieblingsgericht zu erfahren.
Post von Sixtine Fabre, Program Manager, Google Arts & Culture
Sixtine Fabre
Program Manager
Google Arts & Culture
Wir ehren Johann Sebastian Bach mit unserem ersten KI-powered Doodle
21. März 2019
Habt ihr euch jemals gefragt, wie Johann Sebastian Bach klingt, wenn er so richtig abrocken würde? Das könnt ihr mithilfe
unseres heutigen Doodles
herausfinden – dem ersten Doodle, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Wir würdigen damit Bachs Geburtstag und sein Vermächtnis als einen der größten Komponisten aller Zeiten. Als barocker Musiker und Komponist des 18. Jahrhunderts schuf Bach Hunderte von Kompositionen, darunter Kantaten, Konzerte, Suiten und Choräle. Heute könnt ihr eure eigene Melodie in unser Doodle eingeben und das dahinterliegende Machine-Learning-Modell wird sie in den Stil von Bach umwandeln. Außerdem könnt ihr euch mithilfe des Doodles bekannte Melodien in Bachs Stil oder eure Komposition in einem modernen Rock-Stil anhören.
Das heutige Doodle ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den drei Google-Teams
Magenta
, Doodle und
PAIR
. Der erste Schritt, um so ein Doodle zu entwickeln? Ein Machine-Learning-Modell kreieren, auf dem das Doodle basiert. Maschinelles Lernen ist der Prozess, einem Computer beizubringen, seine eigenen Antworten zu finden, indem man ihn mit vielen Beispielen “füttert”. Im Vergleich dazu steht die traditionelle Computerprogrammierung, bei der man einem Computer eine Reihe von Regeln vorgibt, die er dann befolgen muss.
Anna Huang
, eine KI-Expertin aus unserem Magenta-Team, entwickelte Coconet, ein vielseitiges Machine-Learning-Modell, das für eine Reihe von musikalischen Aufgaben eingesetzt werden kann. Dazu zählt zum Beispiel Musik zu erzeugen, ohne irgendwelche musikalischen Fragmente wie eine Melodie zu haben. Wenn ihr mehr über die technischen Details erfahren möchtet, schaut euch den
heutigen Magenta Blogpost
an.
Der nächste Schritt des Prozesses: Das KI/ML-Modell an den Musikstil von Bach anpassen. Dazu haben wir Coconet an 306 choralen Harmonisierungen von Bach trainiert. Seine Choräle haben immer vier Stimmen, von denen jede ihre eigene Melodielinie trägt, während sie im Zusammenspiel eine harmonische Progression erzeugen. Diese prägnante Struktur macht sie zu guten Trainingsdaten für ein Machine-Learning-Modell. Wenn ihr also eine eigene Melodie auf dem Modell im Doodle erstellt, harmonisiert es diese Melodie in Bachs spezifischem Stil.
Neben den künstlerischen und maschinellen Lernelementen des Doodles brauchten wir eine Menge Computerleistung (oder Server), damit jeder Nutzer auf der ganzen Welt mit dem Doodle interagieren kann. Die Vergangenheit zeigt: Viele unserer Nutzer probieren unsere interaktiven Doodles aus. Vor dem Hintergrund, dass so ein KI-powered Doodle viel Rechenleistung erfordert, mussten wir uns nach einer passenden Lösungen umsehen.
Gefunden haben wir sie bei unseren PAIR-Entwicklern, die
TensorFlow.js
kreiert haben. TensorFlow.js ermöglicht maschinelles Lernen innerhalb des Browsers mithilfe der Graphics Processing Unit (GPU) des jeweiligen Geräts. Für den Fall, dass euer Gerät nicht schnell genug ist, um das Doodle mit TensorFlow.js auszuführen, wird das Doodle über die neuen
Tensor Processing Units (TPUs)
von Google bereitgestellt. TPUs wurden für die schnelle Abwicklung von maschinellem Lernen entwickelt und werden in globalen Rechenzentren eingesetzt. Das Bach-Doodle ist das erste, das TPUs verwendet.
Die Mission aller drei Teams findet sich auch im Endprodukt wieder: Eines der Ziele von PAIR ist es, Maschinelles Lernen jedem zugänglich zu machen. Magenta möchte den Nutzern helfen, mithilfe von maschinellem Lernen Musik und Kunst zu kreieren. Das Doodle-Team hingegen sorgt für ein abwechslungsreiches Weberlebnis für Google-Nutzer. Unser heutiges Doodle ermöglicht es unseren Nutzern, spielend etwas über das Thema Maschinelles Lernen zu erfahren und auf unterhaltsame Art und Weise Musik zu kreieren.
Also, legt los und schafft eure eigenen Harmonien im Stil von Johann Sebastian Bach!
Post von Lauren Hannah-Murphy, Program Manager, Google AI
Lauren Hannah-Murphy
Program Manager
Google AI
Stadia: eine neue Art des Gamings
19. März 2019
Seit 20 Jahren sehen wir es als unsere Aufgabe, euch Informationen schnell und einfach zur Verfügung zu stellen. Unsere Rechenzentren und Netzwerkstrukturen machen es möglich, dass ihr jederzeit sofort auf diese Informationen zugreifen könnt. Und genau diese Technologien nutzen wir nun, um den Zugang zu Videospielen zu verändern.
Stadia ist eine neue Plattform für Videospiele, mit der ihr jederzeit eure Lieblingsspiele auf allen Endgeräten zocken könnt – egal, ob auf dem Fernseher, Laptop, Desktop-PC, Tablet oder Smartphone. Mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde mit HDR und Surround-Sound möchten wir euch alle Games in bester Qualität zur Verfügung stellen. Noch in diesem Jahr werden wir mit Stadia in ausgewählten Ländern starten, darunter die USA, Kanada, Großbritannien und viele weitere europäische Länder.
Für die Entwicklung von Stadia haben wir uns lange Gedanken gemacht, was Gamer wollen. Deshalb führen wir zwei Welten zusammen: diejenigen, die spielen, und diejenigen, die gerne dabei zusehen. Stadia wird die Barrieren beim Spielen und Entwickeln von Games aufheben – und die der dazugehörigen Communities.
Die Zukunft beim Streamen von Games
Mit Stadia und unserem global verbundenem Netzwerk an Rechenzentren, sind Spieler frei von Einschränkungen herkömmlicher Konsolen und PCs.
Die hochmoderne Plattform liefert Gamern jederzeit ausreichend Power für all ihre Spiele. Und Entwickler haben Zugang zu nahezu unbegrenzten Ressourcen, um die Spiele zu kreieren, von denen sie schon immer geträumt haben. Wir stellen einen leistungsstarken Hardware-Stack aus Servern zur Verfügung, der GPU, CPU, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher kombiniert. Dank unserer leistungsfähigen Infrastruktur hinter Stadia sind der Fantasie und den Wünschen der Spieleentwickler keine Grenzen mehr gesetzt.
Unsere Rechenzentren machen Stadia möglich, aber eines zeichnet das System besonders aus: wie es mit anderen Google-Diensten interagiert. In einer Welt, in der mehr als 200 Millionen Menschen täglich Gaming Content auf YouTube anschauen, macht Stadia viele dieser Spiele mit nur einem Knopfdruck spielbar. Wenn ihr einem Creator beim Spielen von beispielsweise Assassin's Creed Odyssey zuschaut, klickt einfach auf die neue Schaltfläche "Jetzt spielen". Nur Sekunden später rennt ihr selbst im Spiel durch das alte Griechenland und erlebt euer eigenes Abenteuer. Und all das ohne Downloads, Updates, Patches oder Installationen.
Aber was wäre eine Gaming-Plattform ohne einen eigenen Controller? Wir stellen vor: der Stadia Controller*.
Während der Entwicklung des Stadia Controller haben wir mit Gamern gesprochen und sind auf ihre Wünsche eingegangen. Zuerst haben wir eine direkte Verbindung von Stadia Controller zu unserem Rechenzentrum über WLAN entwickelt, um die bestmögliche Gaming-Performance zu garantieren. Der Controller verfügt zudem über eine Taste, um Gameplay-Videos in einer Auflösung von bis zu 4K direkt aufzunehmen, zu speichern und zu teilen. Außerdem haben wir den Controller mit einer Taste für den Google Assistant und einem eingebauten Mikrofon ausgestattet.
Mit der langjährigen Erfahrung, Reichweite und den jahrzehntelangen Investitionen von Google machen wir Stadia zu einer leistungsstarken Plattform für alle Gamer, Entwickler und YouTube-Creator. Damit erschaffen wir eine Spielwiese, die all eure Gaming-Wünsche erfüllt.
*
Dieses Gerät ist ein Prototyp und darf erst dann in den Handel gebracht, verkauft, vermietet oder vertrieben werden, wenn es den geltenden grundlegenden Anforderungen entspricht und die erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen erhalten hat.
Post von Phil Harrison, Vice President und General Manager, Google Stadia
Eine VR-Serie über Frauen mit dem „Mut zu hinterfragen“
8. März 2019
Viele von uns, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen, haben das Privileg, eindrucksvolle Frauen und Mädchen kennenzulernen. Sie sind die Mutigen, die für eine Zukunft kämpfen, in der Frauen und Mädchen frei von Gewalt sind und ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Die meisten dieser Frauenrechtlerinnen sind nicht weit bekannt, arbeiten jedoch unermüdlich unter großer Gefahr für sich und ihre Familien. Sie sind hartnäckig. Sie sind furchtlos. Sie sind unbeugsam. Sie sind Anführerinnen. Am heutigen Internationalen Frauentag feiern wir sie und die Leistungen, die Frauen auf der ganzen Welt jeden Tag bringen.
Zusammen mit
UN Women
und den zivilgesellschaftlichen Organisationen
Vital Voices
und dem
Global Fund for Women
haben wir exemplarisch vier Frauenrechtlerinnen ausgewählt, die Bewegungen gegen Massenverhaftungen, Menschenhandel, Kinderehen und sexuelle Gewalt anführen. Ihre Geschichten sind die Geschichten unserer
Virtual-Reality-Serie
„Mut zu hinterfragen“.
Alice Johnson
, die nach 21 Jahren Haft begnadigt und freigelassen wurde, spricht darüber, wie sie sich als Mutter hinter Gittern fühlte, die Auswirkungen der Massenhaft auf Frauen und warum sie für die Frauen kämpft, die sie zurückgelassen hat.
Lydia Cacho
teilt ihre Erfahrungen als mexikanische Journalistin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin. Sie kämpft seit Jahren unermüdlich unter hohem Sicherheitsrisiko, um die Geschichten von Frauen und Mädchen zu erzählen, die Opfer von Menschenhandel wurden.
Asha Kowtal
- Generalsekretärin der Dalit-Frauenbewegung in Indien - führt uns durch einen Tag im Leben der Dalit-Frauen. Früher als „Unberührbare“ bekannt, sind sie Mitglieder der niedrigsten Kaste in Indien und kämpfen gegen Unterdrückungssysteme.
Chief Theresa Kachindamoto
vom Distrikt Dedza in der zentralen Region Malawis erzählt von ihrer Kindheit, der Praxis der Kinderehen in ihrem Land und ihrem Kampf, diesen ein Ende zu bereiten.
Die vier Filme wurden von einem rein weiblichen Team in VR180 aufgenommen und geben euch das Gefühl, vor Ort mit diesen mutigen Frauen zu sein, die eine Welt erschaffen, in der Frauen und Mädchen frei und gleichberechtigt sind. Die Filme könnt ihr am besten mithilfe eines VR-Headsets wie Cardboard anschauen. Ihr könnt sie aber auch auf eurem Handy oder am PC auf YouTube ansehen.
Als Menschenrechtsanwältin weiß ich, dass Menschenrechtsorganisationen viel zu oft mit schlechter Technologie arbeiten müssen. „Mut zu hinterfragen“ bietet diesen vier bewundernswerten Frauen eine Plattform, ihre Geschichten zu erzählen und ihre Arbeit für Menschenrechte voranzutreiben.
Wir werden mit diesen Videos heute bei den Vereinten Nationen auf der Eröffnungszeremonie des Internationalen Frauentags Premiere feiern. Sie machen den Anfang, um die Diskussion über digitale Rechte als Frauenrechte sowie die Inklusion von Geschlechtern und Gleichheit im Kontext von Technologie anzustoßen. Wir verkünden dort auch, dass Google die
Women’s Empowerment Principles
unterzeichnet hat, die vom
Global Compact der Vereinten Nationen
und von
UN Women
entwickelt wurden, um Organisationen dabei zu unterstützen, Frauen am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu stärken. Diese Prinzipien bauen auf unserem kontinuierlichen Engagement für einen vielfältigen und inklusiven Arbeitsplatz für alle sowie auf die Unterstützung von Bildung und wirtschaftlichen Chancen für Frauen weltweit auf.
Zu Ehren von allem, für das hart gekämpft und gewonnen wurde – und alles, was noch zu tun bleibt – verneigen wir uns vor diesen vier Frauen und den vielen anderen, auf deren Schultern wir stehen und für deren Arbeit wir sehr dankbar sind.
Post von Malika Saada Saar, Senior Counsel für Bürger- und Menschenrechte bei Google
Entdeckt mit Google Arts & Culture Erfindungen und Entdeckungen, die die Menschheit in den letzten Jahrtausenden geprägt haben
6. März 2019
Von den ersten Werkzeugen bis hin zu Robotern, von der Dampfmaschine zum Düsenantrieb, vom Papier zum Internt, von Hieroglyphen bis zu Emojis – neue Technologien haben schon immer Fantasien beflügelt und die Gesellschaft geformt. Nehmen wir zum Beispiel das Teleskop. Heute kreist das
Hubble-Weltraumteleskop
in über 570 Kilometern Höhe über der Erde und macht dabei gestochen scharfe Bilder von zehntausenden Galaxien, von denen einige 13 Milliarden Jahre alt sind. Erfunden wurde das Teleskop bereits im Jahr 1608 vom niederländischen Brillenmacher
Hans Lippershey
.
Galileo Galilei
entwickelte es später weiter und richtete es erstmals auf den Nachthimmel.
Dank unserer mehr als 110 Partnerinstitutionen und der Arbeit ihrer Kuratoren und Archivare aus 23 Ländern, können wir heute bedeutende Errungenschaften der Menschheitsgeschichte mit spannenden Hintergrundgeschichten feiern. Viele Jahrtausende des menschlichen Fortschritts haben Generationen von Erfindern, Wissenschaftlern und Träumern dazu inspiriert. All das findet ihr ab sofort in „
Once Upon a Try
“ – eine weltumspannende Online-Sammlung mit mehr als 400 interaktiven Ausstellungen über Erfindungen und Entdeckungen.
Insgesamt beteiligen sich 14 deutsche Partner mit 43 Ausstellungen an dem Projekt. Dazu gehören das Deutsche Museum, das Deutsche Röntgen-Museum, das Deutsche Technikmuseum, das Heinz Nixdorf Museumsforum, die Lindauer Nobelpreisträgertagungen, das Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Kommunikation Frankfurt, das Museum für Kommunikation Nürnberg, das Museum für Industriekultur Nürnberg, das Otto-Lilienthal-Museum, die Röntgen-Gedächtnisstätte, das Senckenberg Forschungsinstitut und das Naturmuseum Frankfurt, das Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und das Zeppelin Museum Friedrichshafen. Erfahrt mehr über die Erfindung des Autos und des Computers
im Deutschen Museum
oder lernt
im Museum für Kommunikation Frankfurt
, wie einst die Bilder im TV laufen lernten. Die spannende Geschichte des Luftschiffbaus hat sein zuhause
im Zeppelin Museum Friedrichshafen
– all das und viele weitere spannende Erfindungen und Entdeckungen beinhaltet „Once Upon a Try“.
Als Teil von „Once Upon a Try“ wurde in Zusammenarbeit mit CERN die neue App „Big Bang AR“ entwickelt, mit der ihr, dank Augmented Reality, eine 360-Grad-Reise von der Geburt und Entwicklung des Universums bis heute machen könnt . Mit Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton als „Reiseleiterin“, erlebt ihr die Entstehung der ersten Sterne und könnt beobachten, wie der Planet Erde in eurer Handfläche Gestalt annimmt. Mithilfe von Googles Machine-Learning-Technologie könnt ihr außerdem das neue Tool „Das visuelle Universum der NASA“ und damit das
umfangreiche Archiv der NASA mit 127.000 historischen Bildern erkunden
.
Street View öffnet euch die Türen zu Orten großer Entdeckungen, die sonst nicht öffentlich begehbar sind: Von tief unter der Erde am
CERN
, wo Physiker und Ingenieure die grundlegende Struktur des Universums erforschen, bis hoch am Himmel
an Bord der ISS
. Außerdem findet ihr 200.000 Kunstwerke und historische Funde in HD-Qualität, wie zum Beispiel die erste Landkarte von Amerika oder den Saturn und seine 62 Monde. Erfahrt mehr über große Erfindungen oder folgt fünf inspirierenden Wissenschaftlern wie sie über wissenschaftliche Kräfte wie z. B. formverändernde Zellen. Trefft Albert Einstein und Marie Curie sowie eine Vielzahl weniger bekannter Helden, wie Chewang Norphel, der mit künstlichen Gletschern den
Klimawandel bekämpft
oder die
Pionierin Mary Anning
unter den Paläontologen, die den Pterodactylus entdeckte.
Zudem erzählt die neue Ausstellung aber auch Geschichten von glücklichen Zufällen, epischen Misserfolgen und sogar Menschen, die für ihre Projekte starben:
Röntgens Zufallsentdeckung der Röntgenstrahlen
, Isaac Perals geniales elektrisches U-Boot, das nie startete, und
Marie Curies
Suche nach Polonium, die zu ihrem eigenen Tod durch radioaktive Vergiftungen führte.
Trotz solcher Rückschläge ist das menschliche Streben nach Neuem eine endlose Reise. Holt euch alle Tipps, die ihr braucht, um selbst Erfinder zu werden und lernt anhand von Geschichten von Pionieren wie
Ada Lovelace
,
Mae Jemison
und Chien-Shiung Wu, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben. Wir wünschen uns, dass diese Würdigung menschlicher Entdeckungen neue Generationen dazu anregt, neugierig zu sein, das Unbekannte zu suchen und etwas Neues auszuprobieren.
„Once Upon a Try“ ist ab sofort online unter
g.co/onceuponatry
und über unsere Google Arts & Culture-App für
iOS
und
Android
verfügbar. Die App „Big Bang AR“, mit der ihr den Urknall nachempfinden, könnt ist ebenfalls ab sofort für
iOS
und
Android
verfügbar.
Post von Liudmila Kobyakova, Program Manager Google Arts & Culture
Gedanken zu Fragen der Governance für Künstliche Intelligenz
12. Februar 2019
Dies ist eine Übersetzung aus dem Englischen, es gilt das
Original
.
Ob in der Landwirtschaft oder im Einzelhandel, im Gesundheits- oder Bildungsbereich – Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir sind davon überzeugt, dass Gesellschaft und Wirtschaft enorm von KI profitieren, wenn sie richtig eingesetzt wird. Denn sie kann dazu beitragen, dass Menschen besser informierte Entscheidungen treffen, die fairer, sicherer und inklusiver sind.
Wie auch bei anderen Technologien entstehen durch den Einsatz von KI neue Fragestellungen – und bei deren Diskussion kommen Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen entscheidende Rollen zu. In unserem kürzlich veröffentlichten
Whitepaper
(auf Englisch) stellen wir fünf Bereiche vor, zu denen Regierungen sich mit der Zivilgesellschaft und KI-Experten austauschen können, um den Weg für eine verantwortungsvolle Entwicklung von und den sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu weisen: Standards zur Erklärbarkeit, Fairnessgedanken, Sicherheitserwägungen, Zusammenarbeit von Mensch und KI sowie der Haftungsrahmen.
In jedem dieser Bereiche gibt es Faktoren, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen. Gerade diese Details sind es, die so wichtig für eine verantwortungsvolle Umsetzung von KI sind. Wie können zum Beispiel Erklärbarkeit und die Notwendigkeit, einen Algorithmus zur Verantwortung zu ziehen mit dem Schutz eines Systems vor Hackerangriffen in Einklang gebracht werden? Auf welche Weise kann der Schutz vertraulicher Daten mit dem Wunsch nach benutzerfreundlichen KI-Anwendungen vereinbart werden? Strenge Vorgaben und Sicherheitstests vor dem Einsatz von KI sind wichtig und notwendig. Dennoch müssen diese mit den potentiellen gesamtgesellschaftlichen Kosten abgewogen werden, die Technologie nicht einzusetzen.
Kein Unternehmen, keine Regierung und keine Gesellschaft alleine kennt die Antworten darauf. Ganz im Gegenteil: Politische Akteure auf der ganzen Welt müssen zu diesem Thema miteinander ins Gespräch kommen. In den meisten Fällen geben allgemeine gesetzliche Vorgaben und bereits bestehende branchenspezifische Prozesse weiterhin eine angemessene Governance-Struktur vor. So sollten Medizinprodukte weiterhin den entsprechenden Vorschriften unterliegen, egal, ob dabei KI eingesetzt wird oder nicht. Doch es gibt auch Fälle, in denen es weitergehender Aufsicht bedarf. Mit unserem Whitepaper hoffen wir, pragmatische und zukunftsorientierte Ideen und Ansätze beisteuern zu können, die den sich stetig verändernden Technologien und der gesellschaftlichen Einstellung ihnen gegenüber gerecht werden.
Post von Lynette Webb, Senior Manager, European Policy Strategy & Charina Chou, Global Policy Lead, Emerging Technologies
Lynette Webb & Charina Chou
Senior Manager & Global Policy Lead
European Policy Strategy & Emerging Technologies
Childish Gambino tanzt in den Playground eures Google Pixel
8. Februar 2019
Im vergangenen Jahr haben wir
Playground vorgestellt
, ein Kamera-Feature von Google Pixel. Mit Playground könnt ihr Fotos, Selfies und Videos zum Leben erwecken: Fügt animierte Sticker oder auch interaktive Charaktere namens Playmoji euren Fotos und Videos hinzu – und macht sie so noch lebendiger.
Heute möchten wir euch ein neues Playmoji-Set vorstellen, inspiriert von Hip-Hop-Künstler
Childish Gambino
:
Wir haben eng mit ihm und seiner Choreografin Sherrie Silver zusammengearbeitet, damit die Tanzbewegungen des Playmoji mit denen des „echten“ Childish Gambino hundertprozentig übereinstimmen. Das funktioniert dank den
ARCore-Technologien
„Motion Tracking“,„Light Estimation“ und „Environmental Understanding“. Das Playmoji soll gleichzeitig lebensecht aussehen und sich so anfühlen, als würde Childish Gambino direkt vor eurer Kameralinse seine Dancemoves zeigen. Dank maschinellem Lernen reagiert er sogar in Echtzeit auf eure Mimik: Versucht im Selfie-Modus einfach mal, zu lächeln oder runzelt die Stirn – und seht, wie er darauf reagiert.
Das Childish Gambino Playmoji-Set bietet einzigartige Moves, die auf drei verschiedene Songs abgestimmt sind: „
Redbone
“, „
Summertime Magic
“ und „
This is America
“. Das Set könnt ihr ab sofort auf eurem Pixel, Pixel XL, Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3 und Pixel 3 XL ausprobieren.
Post von Elisabeth Morant, Product Manager, Playground
https://4.bp.blogspot.com/-_fkFvLGBtSk/XFmO78e25iI/AAAAAAAAG4Q/YGislRLltyEdNE3t3rmnQFRZ_sAgq_A_wCLcBGAs/s1600/Security%2BCheckup.jpg
Elisabeth Morants
Product Manager
Playground
Eure Daten schützen, egal wo ihr im Web unterwegs seid
5. Februar 2019
Unsere oberste Priorität ist immer, dass eure Daten geschützt sind, unabhängig davon, ob ihr Produkte von Google verwendet oder andere Websites und Apps benutzt. Zum Beispiel schützt unsere
Safe Browsing
-Technologie schon mehr als drei Milliarden Geräte, indem sie euch vor möglichen Sicherheitsrisiken auf Plattformen wie Chrome, Firefox, Safari und iOS warnt.
Heute führen wir zwei neue Funktionen ein, die dazu beitragen, eure Daten über die Websites und Apps von Google hinaus zu schützen: Der Password Checkup (Passwortcheck), eine Chrome-Erweiterung, mit der ihr die Daten eurer Konten auf Drittseiten oder in Apps von Drittanbietern vor Verstößen schützen könnt sowie eine neue Funktion namens „Produktübergreifender Kontoschutz“.
Passwortcheck
Wir helfen euch, euer Google-Konto zu schützen, indem wir proaktiv Sicherheitsbedrohungen erkennen und darauf reagieren. Beispielsweise setzen wir das Passwort für euer Google-Konto automatisch zurück, wenn es durch eine Sicherheitslücke eines Drittanbieters zugänglich gemacht wurde. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, die das Risiko eines Kontohacks
um den Faktor zehn
verringert.
Wir möchten euch jedoch den gleichen Schutz vor Datenverletzungen für all eure Konten bieten, nicht nur für Google Apps und Websites. Hier kann die neue
Chrome-Erweiterung für den Passwortcheck
helfen. Wenn wir feststellen, dass ein Benutzername und ein Passwort für eine von euch genutzte Website zu den über 4 Milliarden Anmeldeinformationen gehören, von denen wir wissen, dass sie kompromittiert wurden, warnt die Erweiterung euch automatisch und schlägt vor, dass ihr euer Passwort ändert.
Der Passwortcheck funktioniert so, dass niemand, auch Google nicht, eure Kontodaten erfährt. Zu diesem Zweck haben wir mit Hilfe von Kryptographieforschern sowohl von Google als auch von der Stanford University Techniken zum Datenschutz entwickelt. Weitere technische Informationen zu diesen Neuerungen findet ihr in unserem
Security Blog
.
Dies ist unsere erste Version des Passwortchecks, der in den kommenden Monaten weiter verfeinert wird. Ihr könnt diese neuen Schutzmaßnahmen sofort nutzen, indem ihr die
Erweiterung installiert
.
Produktübergreifender Kontoschutz
In den seltenen Fällen, in denen Hacker einen Weg in euer Google-Konto finden, haben wir
nützliche Tools
entwickelt, mit denen ihr schnell wieder in Sicherheit seid. Wenn ihr euch aber bei anderen Apps und Websites mit Google angemeldet habt, sind diese möglicherweise weiterhin anfällig.
Der produktübergreifende Kontoschutz hilft bei der Bewältigung dieser Herausforderung. Wenn Apps und Websites diesen Schutz nutzen, können wir Informationen über sicherheitsrelevante Vorkommnisse, wie beispielsweise einen Hijacking-Versuch, an sie senden, damit sie euch ebenfalls schützen können.
Wir haben die Sicherheitshinweise extrem eingeschränkt, um eure Privatsphäre zu schützen:
Wir teilen nur die Tatsache, dass das sicherheitsrelevante Ereignis stattgefunden hat.
Wir teilen nur grundlegende Informationen über das Ereignis mit, z. B. ob euer Konto gehackt wurde oder dass wir euch aufgrund verdächtiger Aktivitäten aufgefordert haben, euch neu anzumelden.
Wir geben Informationen nur für Apps frei, bei denen ihr euch mit Hilfe von Google angemeldet habt.
Bei der Entwicklung des produktübergreifenden Kontoschutzes haben wir eng mit anderen großen Technologieunternehmen sowie den Standard-Communities der IETF und der Open ID Foundation zusammengearbeitet, um diesen Schutz für alle Apps einfach zu implementieren. Für App-Entwickler, die Firebase oder Google Cloud Identity für Kunden und Partner verwenden, ist er standardmäßig enthalten. Heute starten wir damit und Entwickler können ab sofort damit beginnen, die Sicherheit für alle zu verbessern.
Mit Technologien wie dem Passwortcheck und dem produktübergreifenden Kontoschutz verbessern wir die Sicherheit unserer Nutzer im gesamten Internet, nicht nur bei Google. Wir werden nie aufhören, unsere Abwehrmaßnahmen zu verbessern, um euch online zu schützen.
Post von Kurt Thomas, Security and Anti-Abuse Research Scientist & Adam Dawes, Senior Product Manager, Developer Tools for Identity
https://4.bp.blogspot.com/-_fkFvLGBtSk/XFmO78e25iI/AAAAAAAAG4Q/YGislRLltyEdNE3t3rmnQFRZ_sAgq_A_wCLcBGAs/s1600/Security%2BCheckup.jpg
Kurt Thomas & Adam Dawes
Security and Anti-Abuse Research Scientist & Senior Product Manager
Developer Tools for Identity
5 Sicherheitstipps zum Safer Internet Day
5. Februar 2019
Beim Thema Online-Sicherheit fühlen sich viele Nutzerinnen und Nutzer überfordert. Dabei können ein paar einfache Regeln helfen, ein Internet-Konto sicherer zu machen. Passwörter wie „123456“ oder „passwort“ sind zwar unglaublich beliebt, bieten aber genauso viel Schutz vor Kriminellen im Netz, als würde man gar keins verwenden. Anlässlich des europaweiten Safer Internet Day möchten wir euch einige Tipps an die Hand geben, wie ihr euch im Netz (noch) besser vor Gefahren schützen könnt.
Für jedes Online-Konto ein eigenes Passwort
Laut unserer aktuellen repräsentativen YouGov-Studie hat jeder dritte Internetnutzer in Deutschland angegeben, ein- und dasselbe Passwort für mehrere Online-Konten oder sogar für alle zu verwenden. Warum das so schlimm ist? Ihr habt doch auch nicht ein- und denselben Schlüssel für eure Wohnung, das Auto, den Mietkeller und das Büro! Und was macht ein sicheres Passwort aus? Es sollte auf den ersten Blick unlogisch sein. Eine Zufallskombination aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und auch Sonderzeichen eignet sich hervorragend ‒ die Mindestlänge sollte acht Zeichen sein. So ein kompliziertes Passwort lässt sich schwerer merken, als reale Wörter, aber auch dafür haben wir einen Tipp: Baut euch eine Eselsbrücke. Die Anfangsbuchstaben dieses Satzes zum Beispiel ergeben auch ein gutes Passwort! (DAdSzBeaegP!)
Ein Passwortmanager
, wie er zum Beispiel im Chrome-Browser integriert ist, macht es noch leichter ‒ er hilft euch bei der Erstellung und Aufbewahrung aller Passwörter, sodass ihr sie euch gar nicht erst merken müsst und trotzdem ein sicheres Online-Konto habt.
1x im Jahr zum Google-Sicherheitscheck
Mit dem
Google-Sicherheitscheck
erhöht ihr die Sicherheit eures Google-Kontos auf ganz einfache Weise. Es handelt sich dabei um eine schrittweise Sicherheitsprüfung, bei der ihr individuelle Sicherheitsempfehlungen erhaltet und so euer Online-Konto im Handumdrehen sicherer machen könnt. Was das zum Beispiel für Empfehlungen sind? Auf zum nächsten Tipp!
Eine zweite Sicherheitsschranke ist besser als nur eine
Durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder auch
Bestätigung in zwei Schritten
wird euer Konto zusätzlich vor Unbefugten geschützt, da sich jeder, der sich in eurem Konto anmelden möchte, neben der Angabe von Nutzernamen und Passwort noch auf eine zusätzliche Weise authentifizieren muss. Wenn ihr beispielsweise eure Handynummer hinzufügt, bekommt ihr beim Anmelden per SMS einen Code zugeschickt, den ihr zusätzlich eingeben müsst, um Zugriff zu erlangen. So verringert die Bestätigung in zwei Schritten die Wahrscheinlichkeit, dass jemand unbefugten Zugriff auf euer Konto erhält, erheblich. Unsere Studie ergab, dass in Deutschland nur 17 Prozent der Internetnutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung für ihre Online-Konten nutzen ‒ der europäische Durchschnitt liegt bei immerhin 20 Prozent.
Phishing verhindern
40 Prozent der befragten Deutschen gaben an, bereits Opfer von Phishing geworden zu sein. Daher gilt: Bloß keine verdächtigen Links anklicken. Prüft immer sorgfältig die URL, um euch zu vergewissern, dass eure Daten auf einer legitimen Website bzw. App eingegeben werden. Prüft vor der Dateneingabe, ob die URL der Website mit „https“ beginnt ‒ eine Verschlüsselungstechnologie, die dafür sorgt, dass die Verbindung vom Browser bzw. von der App zu den besuchten Websites sicher ist. Wenn euch ein Bekannter eine E-Mail schickt, die euch seltsam erscheint, könnte sein Konto gehackt worden sein. Was dann? E-Mail ignorieren und direkt löschen. Reagiert nicht auf verdächtige E-Mails, Chatnachrichten oder Pop-up-Fenster, in denen ihr nach personenbezogenen Daten wie Passwörtern, Bankkonto- und Kreditkartennummern oder einfach eurem Geburtsdatum gefragt werdet.
Smartphones lassen sich Fern-Sperren
Wird euer Android-Smartphone gestohlen oder geht verloren, könnt ihr
per Fernzugriff euer Android-Smartphone
suchen und sperren, sodass kein anderer es verwenden und auf eure personenbezogenen Daten zugreifen kann.
Diese und weitere Sicherheitstipps haben wir unter
safety.google/security/security-tips
/ für euch zusammengestellt. Happy Safer Internet Day!
Post von Janina Voigt, Security-Expertin & Software Engineering Managerin, Google München
https://3.bp.blogspot.com/-TEgUlZwjehI/XFhW0ACxTnI/AAAAAAAAG4E/FIRODOITi5MmdVC_tG_IDUEO3Oeg_9TNgCLcBGAs/s320/BP_SID2019_Privacy.png
Janina Voigt
Security-Expertin & Software Engineering Managerin
Google München
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