Der offizielle Google Produkt-Blog
Neuigkeiten und Nützliches aus erster Hand vom deutschen Google-Team
Herzlichen Glückwunsch Gmail: auf die nächsten 15 Jahre!
1. April 2019
2004 sah die typische E-Mail noch um einiges anders aus als heute: Posteingänge wurden von Spam-Mails überflutet, es gab keine einfache Möglichkeit, den Posteingang zu durchsuchen oder Nachrichten wegzusortieren. Außerdem mussten ständig E-Mails gelöscht werden, damit der Speicherplatz des Postfachs eingehalten werden konnte. Wir haben Gmail entwickelt, um genau diese Probleme zu lösen, und das mit Erfolg: Mittlerweile verlassen sich weltweit 1,5 Milliarden Nutzer auf Gmail. Heute, zum 15. Geburtstag von Gmail, werfen wir einen Blick zurück und geben euch einen Ausblick auf das was kommt.
Vom ersten Tag an anders
Am 1. April 2004 haben wir
Gmail
gestartet (trotz des Datums war es kein Aprilscherz). Unsere Erfahrungen aus der Google-Suche spielten damals schon in Gmail eine große Rolle und es konnten Nachrichten in einzelne Konversations-Threads gruppiert werden. Dies machte es leichter, E-Mails zu finden und zu beantworten. Mit der Möglichkeit einen Gigabyte an Daten kostenlos zu speichern übertraf Gmail den damals üblichen Speicherplatz um ein Hundertfaches. Kein Wunder, dass zunächst gedacht wurde, Gmail sei ein Aprilscherz.
Mitte der 2000er waren Spam-Mails ein ernsthaftes Problem. Gmail blockierte Spam bereits, bevor dieser den Posteingang erreichte. Dazu gab es für Nutzer die Möglichkeit, verdächtigen Spam zu melden, um E-Mails noch sicherer zu machen. Im Laufe der Jahre haben wir unsere Spam-Filterfunktionen durch künstliche Intelligenz (KI) erweitert. Heute hilft uns KI, etwa zehn Millionen Spam-E-Mails pro Minute zu blockieren.
Dieses Video aus dem Jahr 2007 zeigt, wie Gmail Spam bekämpft.
Als Gmail startete, waren wir noch einige Jahre entfernt von den ersten Android Smartphones. Als dann Handys langsam allgegenwärtig wurden, entwickelte sich auch Gmail weiter: Aus einer reinen Desktop-Anwendung wurde ein Tool, das auch auf Handy oder Tablet funktionierte und Nutzer konnten auch von unterwegs noch mehr erledigen. Gmails
Posteingangskategorien-Feature
war das erste Feature seiner Art. Mithilfe KI-basierter Funktionen wie Smart Reply und Nudges konntet ihr schneller antworten und hattet alle eure To-dos im Blick.
Was kommt als nächstes?
Gmail hat sich in den letzten 15 Jahren stark weiterentwickelt. Bevor wir unsere Geburtstagskerzen auspusten, gibt es hier eine Übersicht über neue Funktionen.
Zunächst: Wir machen Gmail für euch noch nützlicher. Vielleicht habt ihr
Intelligentes Schreiben
schonmal verwendet? Diese KI-basierte Funktion hilft euch E-Mails noch schneller zu schreiben. Intelligentes Schreiben bewahrt Nutzer jede Woche davor, über 1 Milliarde unnötige Zeichen zu tippen – das reicht, um Seiten von 1.000 Exemplaren von "Herr der Ringe" zu füllen. Heute erweitern wir Intelligentes Schreiben um weitere Sprachen (Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch) und machen es für alle Android-Geräte (bisher war es nur auf Pixel-3-Geräten verfügbar) und bald auch für iOS erhältlich.
Intelligentes Schreiben wird zukünftig noch intelligenter: Es kann Vorschläge für euch personalisieren. Wenn ihr zum Beispiel Grüße wie „Ahoi“ oder „Hej“ bevorzugt, werden euch eure Lieblingsformulierungen ab sofort vorgeschlagen. Auch Betreffzeilen werden Dank künstlicher Intelligenz auf Basis des Inhalts angepasst.
Das war aber noch nicht alles: Ab heute könnt ihr entscheiden, wann E-Mails zugestellt werden. Wir haben eine neue Funktion hinzugefügt, mit der ihr E-Mails zu einem bestimmten Zeitpunkt versenden könnt. Dies ist vor allem hilfreich, wenn ihr
über verschiedene Zeitzonen hinweg
arbeitet oder den Urlaub von euren KollegInnen nicht stören möchtet.
Zudem machen wir Gmail noch produktiver. Ihr könnt zukünftig,
ohne den Posteingang zu verlassen
, diverse Dinge parallel erledigen. So ist es direkt innerhalb von Gmail möglich, in einem gemeinsamen Thread auf Kommentare in Google Docs zu antworten oder nach Hotelempfehlungen zu suchen. Damit müsst ihr keinen weiteren Tab oder eine neue App öffnen, um Dinge zu erledigen.
Wir haben Gmail zwar am 1. April gestartet, aber die letzten 15 Jahre waren alles andere als ein Scherz. Und wir freuen uns auf das, was noch kommen wird.
Post von Tom Holman, Senior Product Manager, Gmail
Tom Holman
Senior Product Manager
Gmail
Bekommt mit Google Arts & Culture einen Vorgeschmack auf die spanische Kochkultur
26. März 2019
Das letzte Mal als ihr leckere Gazpacho gegessen habt, habt ihr wahrscheinlich nicht innegehalten und euch gefragt, wie dieses spanische Gericht überhaupt so beliebt und der Renner auf den Speisekarten weltweit wurde. Hergestellt aus saftigen, sonnengereiften Tomaten, Essig und Knoblauch, wurde das Gericht einst nur in den ärmsten Gemeinden Andalusiens zubereitet. Schon im 18. Jahrhundert schaffte es Gazpacho aufgrund des hervorragenden Geschmacks von bescheidenen Bauerntischen in die opulentesten Speisesäle Spaniens – darunter auch der Gala-Speisesaal des Königspalastes in Madrid.
Wenn man die Geschichte hinter einem Gericht kennt, schmeckt es doch gleich viel besser. Daher hat Google Arts & Culture mit der
Royal Academy of Gastronomy
in Spanien zusammengearbeitet und präsentiert euch jetzt „
Spain: An Open Kitchen
“. Dies ist die bisher umfassendste Online-Ausstellung über spanische Küche und das erste Mal, dass Google Arts & Culture eine Ausstellung der kulinarischen Kultur eines Landes widmet.
Genießt fantastische Geschichten aus ganz Spanien und trefft dabei die Menschen, die das kulinarische Erbe des Landes geprägt haben. So auch zum Beispiel Küchenchef Ferran Adrià, der
die Strandbar elBulli
an der Costa Brava zum berühmtesten Restaurant der Welt machte. Oder lernt die gastronomische Pionierin
Clara María González de Amezúa
kennen, die mit der Gründung von Alambique ein Zeichen setzte. Denn diese Kochschule spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der spanischen Küche.
„
Spain: An Open Kitchen
“ vereint mehr als 60 Ausstellungen und redaktionelle Beiträge, über 60 Meinungen von Lebensmittelexperten und mehr als 2.000 Bilder, Skizzen und Videos – einige davon, wie Ferran Adriàs
kreative Notizbücher
, wurden nun erstmals veröffentlicht. Diese aufregenden „Zutaten“ haben wir in drei Hauptbereiche unterteilt: „
Die Gesichter
“: Menschen hinter der bemerkenswerten spanischen Esskultur; „
Die Aromen
“: traditionelle Geschmäcker und regionale Gerichte wie der
iberische Schinken
oder die
typisch spanischen Tapas
; „
Die Fusion
“: entdeckt, was passiert, wenn Essen auf Kunst, Architektur und Kultur trifft.
Hungrig nach mehr? „
Spain: An Open Kitchen
“ bietet ein wahres Fest der Genüsse. Nehmt Platz neben Ferran Adrià, wenn er über sein
x-Gang-Menü
von elBulli spricht, genießt eine
360 Grad-Tour
durch die Räume der Weinkeller von Portia, entworfen vom Architekten Norman Foster, oder lernt mehr über die
Zukunft der Gastronomie
mithilfe von Expertenwissen.
Ladet euch die Google Arts & Culture App für
Android
oder
iOS
herunter, um die besondere Küche Spaniens kennenzulernen und noch mehr über die Geschichte hinter eurem spanischen Lieblingsgericht zu erfahren.
Post von Sixtine Fabre, Program Manager, Google Arts & Culture
Sixtine Fabre
Program Manager
Google Arts & Culture
Wir ehren Johann Sebastian Bach mit unserem ersten KI-powered Doodle
21. März 2019
Habt ihr euch jemals gefragt, wie Johann Sebastian Bach klingt, wenn er so richtig abrocken würde? Das könnt ihr mithilfe
unseres heutigen Doodles
herausfinden – dem ersten Doodle, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Wir würdigen damit Bachs Geburtstag und sein Vermächtnis als einen der größten Komponisten aller Zeiten. Als barocker Musiker und Komponist des 18. Jahrhunderts schuf Bach Hunderte von Kompositionen, darunter Kantaten, Konzerte, Suiten und Choräle. Heute könnt ihr eure eigene Melodie in unser Doodle eingeben und das dahinterliegende Machine-Learning-Modell wird sie in den Stil von Bach umwandeln. Außerdem könnt ihr euch mithilfe des Doodles bekannte Melodien in Bachs Stil oder eure Komposition in einem modernen Rock-Stil anhören.
Das heutige Doodle ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den drei Google-Teams
Magenta
, Doodle und
PAIR
. Der erste Schritt, um so ein Doodle zu entwickeln? Ein Machine-Learning-Modell kreieren, auf dem das Doodle basiert. Maschinelles Lernen ist der Prozess, einem Computer beizubringen, seine eigenen Antworten zu finden, indem man ihn mit vielen Beispielen “füttert”. Im Vergleich dazu steht die traditionelle Computerprogrammierung, bei der man einem Computer eine Reihe von Regeln vorgibt, die er dann befolgen muss.
Anna Huang
, eine KI-Expertin aus unserem Magenta-Team, entwickelte Coconet, ein vielseitiges Machine-Learning-Modell, das für eine Reihe von musikalischen Aufgaben eingesetzt werden kann. Dazu zählt zum Beispiel Musik zu erzeugen, ohne irgendwelche musikalischen Fragmente wie eine Melodie zu haben. Wenn ihr mehr über die technischen Details erfahren möchtet, schaut euch den
heutigen Magenta Blogpost
an.
Der nächste Schritt des Prozesses: Das KI/ML-Modell an den Musikstil von Bach anpassen. Dazu haben wir Coconet an 306 choralen Harmonisierungen von Bach trainiert. Seine Choräle haben immer vier Stimmen, von denen jede ihre eigene Melodielinie trägt, während sie im Zusammenspiel eine harmonische Progression erzeugen. Diese prägnante Struktur macht sie zu guten Trainingsdaten für ein Machine-Learning-Modell. Wenn ihr also eine eigene Melodie auf dem Modell im Doodle erstellt, harmonisiert es diese Melodie in Bachs spezifischem Stil.
Neben den künstlerischen und maschinellen Lernelementen des Doodles brauchten wir eine Menge Computerleistung (oder Server), damit jeder Nutzer auf der ganzen Welt mit dem Doodle interagieren kann. Die Vergangenheit zeigt: Viele unserer Nutzer probieren unsere interaktiven Doodles aus. Vor dem Hintergrund, dass so ein KI-powered Doodle viel Rechenleistung erfordert, mussten wir uns nach einer passenden Lösungen umsehen.
Gefunden haben wir sie bei unseren PAIR-Entwicklern, die
TensorFlow.js
kreiert haben. TensorFlow.js ermöglicht maschinelles Lernen innerhalb des Browsers mithilfe der Graphics Processing Unit (GPU) des jeweiligen Geräts. Für den Fall, dass euer Gerät nicht schnell genug ist, um das Doodle mit TensorFlow.js auszuführen, wird das Doodle über die neuen
Tensor Processing Units (TPUs)
von Google bereitgestellt. TPUs wurden für die schnelle Abwicklung von maschinellem Lernen entwickelt und werden in globalen Rechenzentren eingesetzt. Das Bach-Doodle ist das erste, das TPUs verwendet.
Die Mission aller drei Teams findet sich auch im Endprodukt wieder: Eines der Ziele von PAIR ist es, Maschinelles Lernen jedem zugänglich zu machen. Magenta möchte den Nutzern helfen, mithilfe von maschinellem Lernen Musik und Kunst zu kreieren. Das Doodle-Team hingegen sorgt für ein abwechslungsreiches Weberlebnis für Google-Nutzer. Unser heutiges Doodle ermöglicht es unseren Nutzern, spielend etwas über das Thema Maschinelles Lernen zu erfahren und auf unterhaltsame Art und Weise Musik zu kreieren.
Also, legt los und schafft eure eigenen Harmonien im Stil von Johann Sebastian Bach!
Post von Lauren Hannah-Murphy, Program Manager, Google AI
Lauren Hannah-Murphy
Program Manager
Google AI
Stadia: eine neue Art des Gamings
19. März 2019
Seit 20 Jahren sehen wir es als unsere Aufgabe, euch Informationen schnell und einfach zur Verfügung zu stellen. Unsere Rechenzentren und Netzwerkstrukturen machen es möglich, dass ihr jederzeit sofort auf diese Informationen zugreifen könnt. Und genau diese Technologien nutzen wir nun, um den Zugang zu Videospielen zu verändern.
Stadia ist eine neue Plattform für Videospiele, mit der ihr jederzeit eure Lieblingsspiele auf allen Endgeräten zocken könnt – egal, ob auf dem Fernseher, Laptop, Desktop-PC, Tablet oder Smartphone. Mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde mit HDR und Surround-Sound möchten wir euch alle Games in bester Qualität zur Verfügung stellen. Noch in diesem Jahr werden wir mit Stadia in ausgewählten Ländern starten, darunter die USA, Kanada, Großbritannien und viele weitere europäische Länder.
Für die Entwicklung von Stadia haben wir uns lange Gedanken gemacht, was Gamer wollen. Deshalb führen wir zwei Welten zusammen: diejenigen, die spielen, und diejenigen, die gerne dabei zusehen. Stadia wird die Barrieren beim Spielen und Entwickeln von Games aufheben – und die der dazugehörigen Communities.
Die Zukunft beim Streamen von Games
Mit Stadia und unserem global verbundenem Netzwerk an Rechenzentren, sind Spieler frei von Einschränkungen herkömmlicher Konsolen und PCs.
Die hochmoderne Plattform liefert Gamern jederzeit ausreichend Power für all ihre Spiele. Und Entwickler haben Zugang zu nahezu unbegrenzten Ressourcen, um die Spiele zu kreieren, von denen sie schon immer geträumt haben. Wir stellen einen leistungsstarken Hardware-Stack aus Servern zur Verfügung, der GPU, CPU, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher kombiniert. Dank unserer leistungsfähigen Infrastruktur hinter Stadia sind der Fantasie und den Wünschen der Spieleentwickler keine Grenzen mehr gesetzt.
Unsere Rechenzentren machen Stadia möglich, aber eines zeichnet das System besonders aus: wie es mit anderen Google-Diensten interagiert. In einer Welt, in der mehr als 200 Millionen Menschen täglich Gaming Content auf YouTube anschauen, macht Stadia viele dieser Spiele mit nur einem Knopfdruck spielbar. Wenn ihr einem Creator beim Spielen von beispielsweise Assassin's Creed Odyssey zuschaut, klickt einfach auf die neue Schaltfläche "Jetzt spielen". Nur Sekunden später rennt ihr selbst im Spiel durch das alte Griechenland und erlebt euer eigenes Abenteuer. Und all das ohne Downloads, Updates, Patches oder Installationen.
Aber was wäre eine Gaming-Plattform ohne einen eigenen Controller? Wir stellen vor: der Stadia Controller*.
Während der Entwicklung des Stadia Controller haben wir mit Gamern gesprochen und sind auf ihre Wünsche eingegangen. Zuerst haben wir eine direkte Verbindung von Stadia Controller zu unserem Rechenzentrum über WLAN entwickelt, um die bestmögliche Gaming-Performance zu garantieren. Der Controller verfügt zudem über eine Taste, um Gameplay-Videos in einer Auflösung von bis zu 4K direkt aufzunehmen, zu speichern und zu teilen. Außerdem haben wir den Controller mit einer Taste für den Google Assistant und einem eingebauten Mikrofon ausgestattet.
Mit der langjährigen Erfahrung, Reichweite und den jahrzehntelangen Investitionen von Google machen wir Stadia zu einer leistungsstarken Plattform für alle Gamer, Entwickler und YouTube-Creator. Damit erschaffen wir eine Spielwiese, die all eure Gaming-Wünsche erfüllt.
*
Dieses Gerät ist ein Prototyp und darf erst dann in den Handel gebracht, verkauft, vermietet oder vertrieben werden, wenn es den geltenden grundlegenden Anforderungen entspricht und die erforderlichen gesetzlichen Genehmigungen erhalten hat.
Post von Phil Harrison, Vice President und General Manager, Google Stadia
Eine VR-Serie über Frauen mit dem „Mut zu hinterfragen“
8. März 2019
Viele von uns, die sich für die Rechte der Frauen einsetzen, haben das Privileg, eindrucksvolle Frauen und Mädchen kennenzulernen. Sie sind die Mutigen, die für eine Zukunft kämpfen, in der Frauen und Mädchen frei von Gewalt sind und ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Die meisten dieser Frauenrechtlerinnen sind nicht weit bekannt, arbeiten jedoch unermüdlich unter großer Gefahr für sich und ihre Familien. Sie sind hartnäckig. Sie sind furchtlos. Sie sind unbeugsam. Sie sind Anführerinnen. Am heutigen Internationalen Frauentag feiern wir sie und die Leistungen, die Frauen auf der ganzen Welt jeden Tag bringen.
Zusammen mit
UN Women
und den zivilgesellschaftlichen Organisationen
Vital Voices
und dem
Global Fund for Women
haben wir exemplarisch vier Frauenrechtlerinnen ausgewählt, die Bewegungen gegen Massenverhaftungen, Menschenhandel, Kinderehen und sexuelle Gewalt anführen. Ihre Geschichten sind die Geschichten unserer
Virtual-Reality-Serie
„Mut zu hinterfragen“.
Alice Johnson
, die nach 21 Jahren Haft begnadigt und freigelassen wurde, spricht darüber, wie sie sich als Mutter hinter Gittern fühlte, die Auswirkungen der Massenhaft auf Frauen und warum sie für die Frauen kämpft, die sie zurückgelassen hat.
Lydia Cacho
teilt ihre Erfahrungen als mexikanische Journalistin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin. Sie kämpft seit Jahren unermüdlich unter hohem Sicherheitsrisiko, um die Geschichten von Frauen und Mädchen zu erzählen, die Opfer von Menschenhandel wurden.
Asha Kowtal
- Generalsekretärin der Dalit-Frauenbewegung in Indien - führt uns durch einen Tag im Leben der Dalit-Frauen. Früher als „Unberührbare“ bekannt, sind sie Mitglieder der niedrigsten Kaste in Indien und kämpfen gegen Unterdrückungssysteme.
Chief Theresa Kachindamoto
vom Distrikt Dedza in der zentralen Region Malawis erzählt von ihrer Kindheit, der Praxis der Kinderehen in ihrem Land und ihrem Kampf, diesen ein Ende zu bereiten.
Die vier Filme wurden von einem rein weiblichen Team in VR180 aufgenommen und geben euch das Gefühl, vor Ort mit diesen mutigen Frauen zu sein, die eine Welt erschaffen, in der Frauen und Mädchen frei und gleichberechtigt sind. Die Filme könnt ihr am besten mithilfe eines VR-Headsets wie Cardboard anschauen. Ihr könnt sie aber auch auf eurem Handy oder am PC auf YouTube ansehen.
Als Menschenrechtsanwältin weiß ich, dass Menschenrechtsorganisationen viel zu oft mit schlechter Technologie arbeiten müssen. „Mut zu hinterfragen“ bietet diesen vier bewundernswerten Frauen eine Plattform, ihre Geschichten zu erzählen und ihre Arbeit für Menschenrechte voranzutreiben.
Wir werden mit diesen Videos heute bei den Vereinten Nationen auf der Eröffnungszeremonie des Internationalen Frauentags Premiere feiern. Sie machen den Anfang, um die Diskussion über digitale Rechte als Frauenrechte sowie die Inklusion von Geschlechtern und Gleichheit im Kontext von Technologie anzustoßen. Wir verkünden dort auch, dass Google die
Women’s Empowerment Principles
unterzeichnet hat, die vom
Global Compact der Vereinten Nationen
und von
UN Women
entwickelt wurden, um Organisationen dabei zu unterstützen, Frauen am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu stärken. Diese Prinzipien bauen auf unserem kontinuierlichen Engagement für einen vielfältigen und inklusiven Arbeitsplatz für alle sowie auf die Unterstützung von Bildung und wirtschaftlichen Chancen für Frauen weltweit auf.
Zu Ehren von allem, für das hart gekämpft und gewonnen wurde – und alles, was noch zu tun bleibt – verneigen wir uns vor diesen vier Frauen und den vielen anderen, auf deren Schultern wir stehen und für deren Arbeit wir sehr dankbar sind.
Post von Malika Saada Saar, Senior Counsel für Bürger- und Menschenrechte bei Google
Entdeckt mit Google Arts & Culture Erfindungen und Entdeckungen, die die Menschheit in den letzten Jahrtausenden geprägt haben
6. März 2019
Von den ersten Werkzeugen bis hin zu Robotern, von der Dampfmaschine zum Düsenantrieb, vom Papier zum Internt, von Hieroglyphen bis zu Emojis – neue Technologien haben schon immer Fantasien beflügelt und die Gesellschaft geformt. Nehmen wir zum Beispiel das Teleskop. Heute kreist das
Hubble-Weltraumteleskop
in über 570 Kilometern Höhe über der Erde und macht dabei gestochen scharfe Bilder von zehntausenden Galaxien, von denen einige 13 Milliarden Jahre alt sind. Erfunden wurde das Teleskop bereits im Jahr 1608 vom niederländischen Brillenmacher
Hans Lippershey
.
Galileo Galilei
entwickelte es später weiter und richtete es erstmals auf den Nachthimmel.
Dank unserer mehr als 110 Partnerinstitutionen und der Arbeit ihrer Kuratoren und Archivare aus 23 Ländern, können wir heute bedeutende Errungenschaften der Menschheitsgeschichte mit spannenden Hintergrundgeschichten feiern. Viele Jahrtausende des menschlichen Fortschritts haben Generationen von Erfindern, Wissenschaftlern und Träumern dazu inspiriert. All das findet ihr ab sofort in „
Once Upon a Try
“ – eine weltumspannende Online-Sammlung mit mehr als 400 interaktiven Ausstellungen über Erfindungen und Entdeckungen.
Insgesamt beteiligen sich 14 deutsche Partner mit 43 Ausstellungen an dem Projekt. Dazu gehören das Deutsche Museum, das Deutsche Röntgen-Museum, das Deutsche Technikmuseum, das Heinz Nixdorf Museumsforum, die Lindauer Nobelpreisträgertagungen, das Museum für Kommunikation Berlin, das Museum für Kommunikation Frankfurt, das Museum für Kommunikation Nürnberg, das Museum für Industriekultur Nürnberg, das Otto-Lilienthal-Museum, die Röntgen-Gedächtnisstätte, das Senckenberg Forschungsinstitut und das Naturmuseum Frankfurt, das Technoseum – Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und das Zeppelin Museum Friedrichshafen. Erfahrt mehr über die Erfindung des Autos und des Computers
im Deutschen Museum
oder lernt
im Museum für Kommunikation Frankfurt
, wie einst die Bilder im TV laufen lernten. Die spannende Geschichte des Luftschiffbaus hat sein zuhause
im Zeppelin Museum Friedrichshafen
– all das und viele weitere spannende Erfindungen und Entdeckungen beinhaltet „Once Upon a Try“.
Als Teil von „Once Upon a Try“ wurde in Zusammenarbeit mit CERN die neue App „Big Bang AR“ entwickelt, mit der ihr, dank Augmented Reality, eine 360-Grad-Reise von der Geburt und Entwicklung des Universums bis heute machen könnt . Mit Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton als „Reiseleiterin“, erlebt ihr die Entstehung der ersten Sterne und könnt beobachten, wie der Planet Erde in eurer Handfläche Gestalt annimmt. Mithilfe von Googles Machine-Learning-Technologie könnt ihr außerdem das neue Tool „Das visuelle Universum der NASA“ und damit das
umfangreiche Archiv der NASA mit 127.000 historischen Bildern erkunden
.
Street View öffnet euch die Türen zu Orten großer Entdeckungen, die sonst nicht öffentlich begehbar sind: Von tief unter der Erde am
CERN
, wo Physiker und Ingenieure die grundlegende Struktur des Universums erforschen, bis hoch am Himmel
an Bord der ISS
. Außerdem findet ihr 200.000 Kunstwerke und historische Funde in HD-Qualität, wie zum Beispiel die erste Landkarte von Amerika oder den Saturn und seine 62 Monde. Erfahrt mehr über große Erfindungen oder folgt fünf inspirierenden Wissenschaftlern wie sie über wissenschaftliche Kräfte wie z. B. formverändernde Zellen. Trefft Albert Einstein und Marie Curie sowie eine Vielzahl weniger bekannter Helden, wie Chewang Norphel, der mit künstlichen Gletschern den
Klimawandel bekämpft
oder die
Pionierin Mary Anning
unter den Paläontologen, die den Pterodactylus entdeckte.
Zudem erzählt die neue Ausstellung aber auch Geschichten von glücklichen Zufällen, epischen Misserfolgen und sogar Menschen, die für ihre Projekte starben:
Röntgens Zufallsentdeckung der Röntgenstrahlen
, Isaac Perals geniales elektrisches U-Boot, das nie startete, und
Marie Curies
Suche nach Polonium, die zu ihrem eigenen Tod durch radioaktive Vergiftungen führte.
Trotz solcher Rückschläge ist das menschliche Streben nach Neuem eine endlose Reise. Holt euch alle Tipps, die ihr braucht, um selbst Erfinder zu werden und lernt anhand von Geschichten von Pionieren wie
Ada Lovelace
,
Mae Jemison
und Chien-Shiung Wu, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben. Wir wünschen uns, dass diese Würdigung menschlicher Entdeckungen neue Generationen dazu anregt, neugierig zu sein, das Unbekannte zu suchen und etwas Neues auszuprobieren.
„Once Upon a Try“ ist ab sofort online unter
g.co/onceuponatry
und über unsere Google Arts & Culture-App für
iOS
und
Android
verfügbar. Die App „Big Bang AR“, mit der ihr den Urknall nachempfinden, könnt ist ebenfalls ab sofort für
iOS
und
Android
verfügbar.
Post von Liudmila Kobyakova, Program Manager Google Arts & Culture
Gedanken zu Fragen der Governance für Künstliche Intelligenz
12. Februar 2019
Dies ist eine Übersetzung aus dem Englischen, es gilt das
Original
.
Ob in der Landwirtschaft oder im Einzelhandel, im Gesundheits- oder Bildungsbereich – Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir sind davon überzeugt, dass Gesellschaft und Wirtschaft enorm von KI profitieren, wenn sie richtig eingesetzt wird. Denn sie kann dazu beitragen, dass Menschen besser informierte Entscheidungen treffen, die fairer, sicherer und inklusiver sind.
Wie auch bei anderen Technologien entstehen durch den Einsatz von KI neue Fragestellungen – und bei deren Diskussion kommen Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen entscheidende Rollen zu. In unserem kürzlich veröffentlichten
Whitepaper
(auf Englisch) stellen wir fünf Bereiche vor, zu denen Regierungen sich mit der Zivilgesellschaft und KI-Experten austauschen können, um den Weg für eine verantwortungsvolle Entwicklung von und den sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu weisen: Standards zur Erklärbarkeit, Fairnessgedanken, Sicherheitserwägungen, Zusammenarbeit von Mensch und KI sowie der Haftungsrahmen.
In jedem dieser Bereiche gibt es Faktoren, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen. Gerade diese Details sind es, die so wichtig für eine verantwortungsvolle Umsetzung von KI sind. Wie können zum Beispiel Erklärbarkeit und die Notwendigkeit, einen Algorithmus zur Verantwortung zu ziehen mit dem Schutz eines Systems vor Hackerangriffen in Einklang gebracht werden? Auf welche Weise kann der Schutz vertraulicher Daten mit dem Wunsch nach benutzerfreundlichen KI-Anwendungen vereinbart werden? Strenge Vorgaben und Sicherheitstests vor dem Einsatz von KI sind wichtig und notwendig. Dennoch müssen diese mit den potentiellen gesamtgesellschaftlichen Kosten abgewogen werden, die Technologie nicht einzusetzen.
Kein Unternehmen, keine Regierung und keine Gesellschaft alleine kennt die Antworten darauf. Ganz im Gegenteil: Politische Akteure auf der ganzen Welt müssen zu diesem Thema miteinander ins Gespräch kommen. In den meisten Fällen geben allgemeine gesetzliche Vorgaben und bereits bestehende branchenspezifische Prozesse weiterhin eine angemessene Governance-Struktur vor. So sollten Medizinprodukte weiterhin den entsprechenden Vorschriften unterliegen, egal, ob dabei KI eingesetzt wird oder nicht. Doch es gibt auch Fälle, in denen es weitergehender Aufsicht bedarf. Mit unserem Whitepaper hoffen wir, pragmatische und zukunftsorientierte Ideen und Ansätze beisteuern zu können, die den sich stetig verändernden Technologien und der gesellschaftlichen Einstellung ihnen gegenüber gerecht werden.
Post von Lynette Webb, Senior Manager, European Policy Strategy & Charina Chou, Global Policy Lead, Emerging Technologies
Lynette Webb & Charina Chou
Senior Manager & Global Policy Lead
European Policy Strategy & Emerging Technologies
Childish Gambino tanzt in den Playground eures Google Pixel
8. Februar 2019
Im vergangenen Jahr haben wir
Playground vorgestellt
, ein Kamera-Feature von Google Pixel. Mit Playground könnt ihr Fotos, Selfies und Videos zum Leben erwecken: Fügt animierte Sticker oder auch interaktive Charaktere namens Playmoji euren Fotos und Videos hinzu – und macht sie so noch lebendiger.
Heute möchten wir euch ein neues Playmoji-Set vorstellen, inspiriert von Hip-Hop-Künstler
Childish Gambino
:
Wir haben eng mit ihm und seiner Choreografin Sherrie Silver zusammengearbeitet, damit die Tanzbewegungen des Playmoji mit denen des „echten“ Childish Gambino hundertprozentig übereinstimmen. Das funktioniert dank den
ARCore-Technologien
„Motion Tracking“,„Light Estimation“ und „Environmental Understanding“. Das Playmoji soll gleichzeitig lebensecht aussehen und sich so anfühlen, als würde Childish Gambino direkt vor eurer Kameralinse seine Dancemoves zeigen. Dank maschinellem Lernen reagiert er sogar in Echtzeit auf eure Mimik: Versucht im Selfie-Modus einfach mal, zu lächeln oder runzelt die Stirn – und seht, wie er darauf reagiert.
Das Childish Gambino Playmoji-Set bietet einzigartige Moves, die auf drei verschiedene Songs abgestimmt sind: „
Redbone
“, „
Summertime Magic
“ und „
This is America
“. Das Set könnt ihr ab sofort auf eurem Pixel, Pixel XL, Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3 und Pixel 3 XL ausprobieren.
Post von Elisabeth Morant, Product Manager, Playground
https://4.bp.blogspot.com/-_fkFvLGBtSk/XFmO78e25iI/AAAAAAAAG4Q/YGislRLltyEdNE3t3rmnQFRZ_sAgq_A_wCLcBGAs/s1600/Security%2BCheckup.jpg
Elisabeth Morants
Product Manager
Playground
Eure Daten schützen, egal wo ihr im Web unterwegs seid
5. Februar 2019
Unsere oberste Priorität ist immer, dass eure Daten geschützt sind, unabhängig davon, ob ihr Produkte von Google verwendet oder andere Websites und Apps benutzt. Zum Beispiel schützt unsere
Safe Browsing
-Technologie schon mehr als drei Milliarden Geräte, indem sie euch vor möglichen Sicherheitsrisiken auf Plattformen wie Chrome, Firefox, Safari und iOS warnt.
Heute führen wir zwei neue Funktionen ein, die dazu beitragen, eure Daten über die Websites und Apps von Google hinaus zu schützen: Der Password Checkup (Passwortcheck), eine Chrome-Erweiterung, mit der ihr die Daten eurer Konten auf Drittseiten oder in Apps von Drittanbietern vor Verstößen schützen könnt sowie eine neue Funktion namens „Produktübergreifender Kontoschutz“.
Passwortcheck
Wir helfen euch, euer Google-Konto zu schützen, indem wir proaktiv Sicherheitsbedrohungen erkennen und darauf reagieren. Beispielsweise setzen wir das Passwort für euer Google-Konto automatisch zurück, wenn es durch eine Sicherheitslücke eines Drittanbieters zugänglich gemacht wurde. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, die das Risiko eines Kontohacks
um den Faktor zehn
verringert.
Wir möchten euch jedoch den gleichen Schutz vor Datenverletzungen für all eure Konten bieten, nicht nur für Google Apps und Websites. Hier kann die neue
Chrome-Erweiterung für den Passwortcheck
helfen. Wenn wir feststellen, dass ein Benutzername und ein Passwort für eine von euch genutzte Website zu den über 4 Milliarden Anmeldeinformationen gehören, von denen wir wissen, dass sie kompromittiert wurden, warnt die Erweiterung euch automatisch und schlägt vor, dass ihr euer Passwort ändert.
Der Passwortcheck funktioniert so, dass niemand, auch Google nicht, eure Kontodaten erfährt. Zu diesem Zweck haben wir mit Hilfe von Kryptographieforschern sowohl von Google als auch von der Stanford University Techniken zum Datenschutz entwickelt. Weitere technische Informationen zu diesen Neuerungen findet ihr in unserem
Security Blog
.
Dies ist unsere erste Version des Passwortchecks, der in den kommenden Monaten weiter verfeinert wird. Ihr könnt diese neuen Schutzmaßnahmen sofort nutzen, indem ihr die
Erweiterung installiert
.
Produktübergreifender Kontoschutz
In den seltenen Fällen, in denen Hacker einen Weg in euer Google-Konto finden, haben wir
nützliche Tools
entwickelt, mit denen ihr schnell wieder in Sicherheit seid. Wenn ihr euch aber bei anderen Apps und Websites mit Google angemeldet habt, sind diese möglicherweise weiterhin anfällig.
Der produktübergreifende Kontoschutz hilft bei der Bewältigung dieser Herausforderung. Wenn Apps und Websites diesen Schutz nutzen, können wir Informationen über sicherheitsrelevante Vorkommnisse, wie beispielsweise einen Hijacking-Versuch, an sie senden, damit sie euch ebenfalls schützen können.
Wir haben die Sicherheitshinweise extrem eingeschränkt, um eure Privatsphäre zu schützen:
Wir teilen nur die Tatsache, dass das sicherheitsrelevante Ereignis stattgefunden hat.
Wir teilen nur grundlegende Informationen über das Ereignis mit, z. B. ob euer Konto gehackt wurde oder dass wir euch aufgrund verdächtiger Aktivitäten aufgefordert haben, euch neu anzumelden.
Wir geben Informationen nur für Apps frei, bei denen ihr euch mit Hilfe von Google angemeldet habt.
Bei der Entwicklung des produktübergreifenden Kontoschutzes haben wir eng mit anderen großen Technologieunternehmen sowie den Standard-Communities der IETF und der Open ID Foundation zusammengearbeitet, um diesen Schutz für alle Apps einfach zu implementieren. Für App-Entwickler, die Firebase oder Google Cloud Identity für Kunden und Partner verwenden, ist er standardmäßig enthalten. Heute starten wir damit und Entwickler können ab sofort damit beginnen, die Sicherheit für alle zu verbessern.
Mit Technologien wie dem Passwortcheck und dem produktübergreifenden Kontoschutz verbessern wir die Sicherheit unserer Nutzer im gesamten Internet, nicht nur bei Google. Wir werden nie aufhören, unsere Abwehrmaßnahmen zu verbessern, um euch online zu schützen.
Post von Kurt Thomas, Security and Anti-Abuse Research Scientist & Adam Dawes, Senior Product Manager, Developer Tools for Identity
https://4.bp.blogspot.com/-_fkFvLGBtSk/XFmO78e25iI/AAAAAAAAG4Q/YGislRLltyEdNE3t3rmnQFRZ_sAgq_A_wCLcBGAs/s1600/Security%2BCheckup.jpg
Kurt Thomas & Adam Dawes
Security and Anti-Abuse Research Scientist & Senior Product Manager
Developer Tools for Identity
5 Sicherheitstipps zum Safer Internet Day
5. Februar 2019
Beim Thema Online-Sicherheit fühlen sich viele Nutzerinnen und Nutzer überfordert. Dabei können ein paar einfache Regeln helfen, ein Internet-Konto sicherer zu machen. Passwörter wie „123456“ oder „passwort“ sind zwar unglaublich beliebt, bieten aber genauso viel Schutz vor Kriminellen im Netz, als würde man gar keins verwenden. Anlässlich des europaweiten Safer Internet Day möchten wir euch einige Tipps an die Hand geben, wie ihr euch im Netz (noch) besser vor Gefahren schützen könnt.
Für jedes Online-Konto ein eigenes Passwort
Laut unserer aktuellen repräsentativen YouGov-Studie hat jeder dritte Internetnutzer in Deutschland angegeben, ein- und dasselbe Passwort für mehrere Online-Konten oder sogar für alle zu verwenden. Warum das so schlimm ist? Ihr habt doch auch nicht ein- und denselben Schlüssel für eure Wohnung, das Auto, den Mietkeller und das Büro! Und was macht ein sicheres Passwort aus? Es sollte auf den ersten Blick unlogisch sein. Eine Zufallskombination aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und auch Sonderzeichen eignet sich hervorragend ‒ die Mindestlänge sollte acht Zeichen sein. So ein kompliziertes Passwort lässt sich schwerer merken, als reale Wörter, aber auch dafür haben wir einen Tipp: Baut euch eine Eselsbrücke. Die Anfangsbuchstaben dieses Satzes zum Beispiel ergeben auch ein gutes Passwort! (DAdSzBeaegP!)
Ein Passwortmanager
, wie er zum Beispiel im Chrome-Browser integriert ist, macht es noch leichter ‒ er hilft euch bei der Erstellung und Aufbewahrung aller Passwörter, sodass ihr sie euch gar nicht erst merken müsst und trotzdem ein sicheres Online-Konto habt.
1x im Jahr zum Google-Sicherheitscheck
Mit dem
Google-Sicherheitscheck
erhöht ihr die Sicherheit eures Google-Kontos auf ganz einfache Weise. Es handelt sich dabei um eine schrittweise Sicherheitsprüfung, bei der ihr individuelle Sicherheitsempfehlungen erhaltet und so euer Online-Konto im Handumdrehen sicherer machen könnt. Was das zum Beispiel für Empfehlungen sind? Auf zum nächsten Tipp!
Eine zweite Sicherheitsschranke ist besser als nur eine
Durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder auch
Bestätigung in zwei Schritten
wird euer Konto zusätzlich vor Unbefugten geschützt, da sich jeder, der sich in eurem Konto anmelden möchte, neben der Angabe von Nutzernamen und Passwort noch auf eine zusätzliche Weise authentifizieren muss. Wenn ihr beispielsweise eure Handynummer hinzufügt, bekommt ihr beim Anmelden per SMS einen Code zugeschickt, den ihr zusätzlich eingeben müsst, um Zugriff zu erlangen. So verringert die Bestätigung in zwei Schritten die Wahrscheinlichkeit, dass jemand unbefugten Zugriff auf euer Konto erhält, erheblich. Unsere Studie ergab, dass in Deutschland nur 17 Prozent der Internetnutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung für ihre Online-Konten nutzen ‒ der europäische Durchschnitt liegt bei immerhin 20 Prozent.
Phishing verhindern
40 Prozent der befragten Deutschen gaben an, bereits Opfer von Phishing geworden zu sein. Daher gilt: Bloß keine verdächtigen Links anklicken. Prüft immer sorgfältig die URL, um euch zu vergewissern, dass eure Daten auf einer legitimen Website bzw. App eingegeben werden. Prüft vor der Dateneingabe, ob die URL der Website mit „https“ beginnt ‒ eine Verschlüsselungstechnologie, die dafür sorgt, dass die Verbindung vom Browser bzw. von der App zu den besuchten Websites sicher ist. Wenn euch ein Bekannter eine E-Mail schickt, die euch seltsam erscheint, könnte sein Konto gehackt worden sein. Was dann? E-Mail ignorieren und direkt löschen. Reagiert nicht auf verdächtige E-Mails, Chatnachrichten oder Pop-up-Fenster, in denen ihr nach personenbezogenen Daten wie Passwörtern, Bankkonto- und Kreditkartennummern oder einfach eurem Geburtsdatum gefragt werdet.
Smartphones lassen sich Fern-Sperren
Wird euer Android-Smartphone gestohlen oder geht verloren, könnt ihr
per Fernzugriff euer Android-Smartphone
suchen und sperren, sodass kein anderer es verwenden und auf eure personenbezogenen Daten zugreifen kann.
Diese und weitere Sicherheitstipps haben wir unter
safety.google/security/security-tips
/ für euch zusammengestellt. Happy Safer Internet Day!
Post von Janina Voigt, Security-Expertin & Software Engineering Managerin, Google München
https://3.bp.blogspot.com/-TEgUlZwjehI/XFhW0ACxTnI/AAAAAAAAG4E/FIRODOITi5MmdVC_tG_IDUEO3Oeg_9TNgCLcBGAs/s320/BP_SID2019_Privacy.png
Janina Voigt
Security-Expertin & Software Engineering Managerin
Google München
Ok Google, motivier mich!
31. Januar 2019
Die ersten Wochen des Jahres liegen hinter uns. Häufig bedeutet das, dass man entweder noch über die Vorsätze für das neue Jahr nachdenkt ‒ oder sie bereits wieder über Bord geworfen hat. Kennen wir alle. Machen wir aber in 2019 anders!
Hier sind unsere Tipps für den „Fit ins neue Jahr starten und auch dabei bleiben“-Vorsatz ‒ mit der Hilfe von Google Assistant.
Das Immer-Überall-Workout
Ihr wollt endlich wieder runter von der Couch und fühlt euch bereit für eine neue Herausforderung?
Dann probiert die neue
Freeletics Challenge
in Google Assistant aus. Alles was ihr dafür braucht, ist Google Assistant auf eurem Smartphone oder Smart Speaker, ca. 2 x 2 Meter Platz und eine Flasche Wasser. Und natürlich: Handtuch nicht vergessen!
Die Freeletics Challenge ist ein 14-tägiges kostenloses Workout, das ihr per Sprachbefehl über euren Google Assistant steuert. Absolut für Anfänger geeignet und kein Fitnessstudio-Besuch notwendig, versprochen.
Die Freeletics Challenge beinhaltet 8 Trainingseinheiten à 20 bis 30 Minuten, 5 Ruhetage und, wie der Name sagt, eine ultimative Challenge an Tag 14. Die Trainingseinheiten und Ruhetage bereiten euch hierbei optimal auf den krönenden Abschluss vor, bei der ihr je nach Leistung die Gold-, Silber- oder Bronzemedaille gewinnen könnt. Um zu starten, sagt einfach:
„Ok Google, rede mit Freeletics Challenge“
Gutes für Körper und Geist
Neben Sport gehören auch Wellbeing und ausgewogene Ernährung zu den beliebtesten Vorsätzen. Ob morgens zum Start in den Tag oder abends zum Abschalten, eine kurze Meditationsübung mit
TK Smart Relax
passt immer in den Alltag und mit den abwechslungsreichen Rezeptempfehlungen von
REWE
bleibt 2019 stets lecker und gesund.
Sagt einfach:
„Ok Google, rede mit TK Smart Relax“
„Ok Google, frage REWE nach einer Rezeptempfehlung“
Zwei Fliegen – eine Klappe
Vorsätze sind ja schön und gut, aber wie soll das alles in unseren hektischen Alltag passen? Auch hier hilft euch Google Assistant ‒ denn er versteht nun zwei Befehle, verbunden mit „und“, gleichzeitig. So habt ihr noch mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Sagt einfach:
„Ok Google, mach die Heizung aus und spiel meine Workout-Playlist“
„
Ok Google, mach das Licht in der Küche an und spiel die Nachrichten ab“
Und wollt ihr mehr als zwei Dinge mit einem Befehl erledigen, sparen euch benutzerdefinierte Abläufe viel Zeit. Diese könnt ihr ganz einfach in den
Einstellungen
eures Assistants hinterlegen:
z.B.
„Ok Google, Schlaf gut“
Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, die Neujahrsvorsätze nicht in die Tat umzusetzen. Auf geht’s!
Post von Marvin Brischke, Product Marketing Manager, Google Assistant
https://1.bp.blogspot.com/-tYPri03UbyU/XFKum-q4kQI/AAAAAAAAG3k/PqpRkJ2g3yspUuVHpKafdowIgbhptlCKACLcBGAs/s1600/BP_Google_Assistant_TK_REWE.png
Marvin Brischke
Product Marketing Manager
Google Assistant
#TachGoogle ‒ unser neues Büro in Berlin ist eröffnet
24. Januar 2019
Einst wurden vom Telegrafenamt im Forum an der Museumsinsel bis zu 20.000 Telegramme pro Tag per Rohrpost durch Berlin geschickt. Am vergangenen Dienstag eröffnete an diesem historischen Ort Google-CEO Sundar Pichai das neue Google-Büro. Was für ein Tag!
V.l.n.r.: Google-Zentraleuropa-Chef Philipp Justus, Google-CEO Sundar Pichai und Annette Kroeber-Riel, Leiterin Politik & Site Lead Google Berlin.
Am Morgen beantwortete Sundar im Audimax der TU Berlin zunächst Fragen von Studenten. Über 1.200 Studierende waren gekommen, der Saal war restlos überbucht. Die Fragen drehten sich um ein breites Spektrum an Themen ‒ von der Zukunft der Künstlichen Intelligenz bis hin zu seiner Morgenroutine.
V.l.n.r.: Prof. Dr. Volker Markl, TU Berlin; Sundar Pichai und Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident TU Berlin.
Mittags stellte Sundar ‒ im Rahmen der Eröffnung des neuen Google-Büros ‒ gemeinsam mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der IHK für München und Oberbayern sowie der IHK Düsseldorf Pläne für eine digitale Bildungsoffensive vor. Das Thema: „Zukunft der Arbeit“.
V.l.n.r.: Philipp Justus; Sabine Frank, Google; Lothar Schröder, Vorstand Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Dr. Gerhard Eschenbaum, stv. Hauptgeschäftsführer, IHK Düsseldorf; Sundar Pichai; Katharina Hochfeld, Leiterin Unternehmenskultur und Transformation, Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO; Armin Barbalata, Chief Digital Officer, IHK für München & Oberbayern und Annette Kroeber-Riel
Zur Bildungsoffensive mit unseren Partnern gehört unter anderem eine Studie, die untersucht, inwiefern sich Arbeitsanforderungen und Jobprofile durch die Digitalisierung verändern. Darauf aufbauend werden Trainingsformate entwickelt, die in einer IHK-Zertifikatsprüfung münden können. Außerdem soll eine Basisbox zur digitalen Weiterbildung entwickelt werden, die alle Arbeitnehmern und Betrieben kostenlos zur Verfügung gestellt werden wird.
Höhepunkt des Tages war die feierliche Eröffnung am Abend, an der jede Menge Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur teilnahm. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hieß Google an der neuen Adresse herzlich willkommen, Staatsministerin Dorothee Bär ersetzte das legendäre Bayern-Motto von „Laptop und Lederhose“ durch das neue „Dirndl und Digitalisierung“. Google-CEO Sundar Pichai erläuterte das vielfältige Engagement Googles in Europa und freute sich außerdem über den Start der „Ruckrunde“ der Bundesliga, schließlich ist er großer Fußballfan.
V.l.n.r.: Florian Dohmann, Künstler und Programmierer; Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft Berlin; Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung; Sundar Pichai; Annette Kroeber-Riel; Roman Lipski, Künstler; Philipp Justus; Lothar Schröder, Vorstand ver.di
Der Berliner Künstler Roman Lipski und sein Kollege Florian Dohmann begeisterten die Gäste am Abend via Live-Demo: Mit einer „AI-Muse“ ließen sie ein Gemälde des neuen Google-Büros malen und demonstrierten, wie künstliche Intelligenz Kunst bereichern und erweitern kann.
Nach dem offiziellen Teil ging der Abend in eine stilechte Berliner Party über: Inga Humpe & Tommy Eckart aka „2raumwohnung“ brachten die neuen Räume zum Beben. Vor der Tür bildeten sich Schlangen wie beim legendären Berliner Club „Berghain“. Bei allen Gästen, die deshalb länger in der Kälte warten mussten, möchten wir uns herzlich entschuldigen.
2raumwohnung spielt im Auditorium des neuen Berliner Büros.
Über 1.000 Menschen waren neugierig auf die neuen Räume und feierten mit uns bis in die Morgenstunden. So kann es gerne weitergehen.
Wir freuen uns auf eine spannende Zeit am neuen Standort und sagen noch einmal: Was für ein Tag! #TachGoogle
P.S. Noch ein paar Infos und Bilder zum neuen Büro: 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Cloud, Marketing, Google Play, Policy, Sales, Google for Startups und YouTube finden ihren Schreibtisch ab sofort in der Tucholskystraße 2, direkt an der Spree. Auf 8.500 Quadratmetern und vier Stockwerken bietet das historische Gropius-Ensemble Platz für moderne Konferenzräume, die Namen tragen wie „Bierpinsel“, „99 Luftballons“ oder „Dickes B“, die Cafeteria „Berliner Luft“, die für das leibliche Wohl der Googler und ihren Gästen sorgen wird sowie das eigene Fitnesscenter. Entspannung finden die Kolleginnen und Kollegen aber auch im Massageraum.
Post von Ralf Bremer, Sprecher Google Deutschland
https://1.bp.blogspot.com/-oDBji7uENqI/XEnAX15VhFI/AAAAAAAAG0I/EkG9Jiy6_H8miscJFeVBpXCpLAOoj0yqwCLcBGAs/s1600/BP_BOO_2019_1.jpg
Ralf Bremer
Sprecher
Google Deutschland
Hier kommt „kNOW!“ ‒ das erste Brettspiel mit Google Assistant
13. Dezember 2018
Wir haben eine Weihnachtstradition bei uns in der Familie – wenn die Geschenke ausgepackt und die Gans verdrück ist, kommt ein Brettspiel auf den Tisch. Jahrelang hat immer dieselbe Person gewonnen – sie kannte das Spiel und damit auch die Antworten in- und auswendig. Doch ab diesem Jahr weht ein neuer Wind in unserem Haus – denn gemeinsam mit Ravensburger haben wir „kNOW!“ entwickelt: Das erste Quiz, bei dem die Antworten sich ständig verändern – je nachdem wann und wo man es spielt.
Möglich macht das Google Assistant, denn „kNOW!“ ist eine nie dagewesene Kombination aus klassischem Brettspiel und moderner künstlicher Intelligenz. Die Antworten auf viele der über 1.500 Fragen sind von mehreren Faktoren abhängig und ändern sich ständig – zum Beispiel je nach Tageszeit oder Ort, an dem ihr gerade spielt. Fragen wie „Wann geht morgen die Sonne auf?“ und „wie spät ist es gerade in Sydney?“ erfordern täglich neue Antworten, während sich „wie lange brauche ich von hier mit dem Fahrrad nach Berlin?“ direkt auf euren Standort bezieht.
Doch bei Wissensfragen hört der Spielspaß nicht auf: Insgesamt gibt es vier Kategorien in denen ihr euch beweisen müsst: Wissen, Intuition, Kreativität und Fun. Die Namen der Kategorien verraten es schon: Es ist nicht nur eure Allgemeinbildung gefragt. Einzelspiele wie „Stolperfalle“, „Phrasendrescher“ oder „Ton für Ton“ sorgen für Spielspaß und fordern euch zu Zungenbrechern auf, lassen euch Redewendungen vervollständigen oder Geräuschpaare erkennen.
Werdet ihr zum Beispiel gefragt, welche Temperatur gerade in Havanna herrscht, schreibt eure Antwort auf – Google Assistant verrät euch, ob ihr auf dem Spielbrett weiterrücken dürft. Wer von euch zuerst das Startfeld wieder erreicht, gewinnt!
„kNOW!“ ist für 3 bis 6 Spieler entwickelt und ab 10 Jahren spielbar. Ihr bekommt es entweder inklusive Google Home Mini im Handel
oder auch ohne
– Google Assistant ist ja auch als App für
Android
und
iOS
erhältlich.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Spielen und hoffe sehr, dass dieses Jahr bei uns zu Hause mal jemand anderes gewinnt!
Post von Marvin Brischke, Product Marketing Manager, Google Assistant
https://1.bp.blogspot.com/-ZKc-qt9fYU4/XBJjbKR47XI/AAAAAAAAGyI/gqrvCJ6YRncOgmMUWQzU-C3Vsrx27PxbQCLcBGAs/s1600/kNOW%2521%2Binkl.%2BGoogle%2BHome%2BMini_Freisteller.jpg
Marvin Brischke
Product Marketing Manager
Google Assistant
Der Google Jahresrückblick 2018 – das hat euch in diesem Jahr bewegt
12. Dezember 2018
Von Sporthighlights wie der Fußball-Weltmeisterschaft und den Olympischen Winterspielen, über die Hochzeit des Jahres von Prinz Harry und Meghan Markle bis hin zu Naturschauspielen wie der Mondfinsternis: Das Jahr 2018 hat uns mit viel Spannung, Ereignissen und Nervenkitzel versorgt. Bevor wir ins neue Jahr starten, möchten wir mit euch in bekannter Manier auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken. Im Google-Jahresrückblick zeigen wir euch, nach welchen Begriffen und Fragen ihr dieses Jahr besonders häufig gesucht habt.
Deutschland, eine Fußballnation
2018 war ein sportliches Jahr. Das deutsche Eishockey-Team holte die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen, Frankreich wurde Fußball-Weltmeister, während die deutsche Mannschaft überraschend früh ausgeschieden ist. Im vergangenen Jahr erzielte der Begriff „WM-Auslosung“ den größten Anstieg im Suchinteresse – und auch in 2018 zeigt sich Deutschland wieder als Fußballnation: Der Suchbegriff „WM“ liegt an der Spitze. Die Olympischen Winterspiele konnten sich ebenfalls mit den Begriffen „Medaillenspiegel“ und „Olympia“ in unserer Top 10 platzieren.
Die Suchbegriffe mit dem größten Anstieg 2018:
WM
Daniel Küblböck
Jens Büchner
Avicii
Medaillenspiegel
Olympia
Meghan Markle
Mondfinsternis
Euro Lira
Hochzeit Harry Meghan
Vom Naturschauspiel zur Hochzeit des Jahres
Das Naturschauspiel des Jahres, die Mondfinsternis, hat alle anderen Schlagzeilen hinter sich gelassen und ist auf dem ersten Platz gelandet. Darauf folgen „Euro Lira” (Platz 2), „Hochzeit Harry Meghan” (Platz 3) und „Chemnitz” (Platz 4). Im Sommer dieses Jahres blickte ganz Deutschland zudem nach Thailand und verfolgte das Schicksal einer Fußballmannschaft mit ihrem Trainer, die in einer Höhle eingeschlossen waren. Der Suchbegriff „Thailand Höhle” landet auf Platz zehn der Schlagzeilen mit dem größten Anstieg 2018.
Die Schlagzeilen mit dem größten Anstieg 2018:
Mondfinsternis
Euro Lira
Hochzeit Harry Meghan
Chemnitz
Hambacher Forst
Hessen Wahl
Landtagswahl Bayern
DSGVO
Kate Baby
Thailand Höhle
Diese Fragen habt ihr euch 2018 gestellt
Nachdem Deutschland zum ersten Mal bei einer WM in der Vorrunde ausschied und Frankreich Anwärter auf den Titel war, interessierte sich ganz Deutschland für die Frage „wie oft war Frankreich Weltmeister?”. Die Antwort: Vor 2018 konnten die konnten die Franzosen auch das WM-Finale 1998 für sich entscheiden. Insgesamt waren sie bis heute also zweimal Weltmeister.
Im Juli diesen Jahres konntet ihr die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts beobachten. Je nachdem, von wo aus die Mondfinsternis beobachtet wurde, konnte gleichzeitig die Internationale Raumstation ISS am Himmel entdeckt werden. Das ist sicher ein Grund, weshalb die Fragen „Wo ist der Mond?“ (Platz 1) und „Wo ist die ISS?“ (Platz 2) unter den Wo-Fragen ganz vorne landeten. Und mit Alexander Gerst als Kommandant der ISS bekam dieses Thema erst recht viel Aufmerksamkeit.
Wisst ihr, was ein Eichenprozessionsspinner ist? Über die Frage „Eichenprozessionsspinner was tun?” haben sich so viele Deutsche den Kopf zerbrochen, dass sie an der Spitze der „Was-Fragen” 2018 gelandet ist. Falls ihr nicht danach gesucht habt ‒ Deutschland hat hier nach einer Bekämpfungsmethode für einen Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner gefragt. Ursprünglich in Süd- und Mitteleuropa angesiedelt, breitet sich der Falter – begünstigt durch den Klimawandel – immer weiter nördlich aus.
Tragödien, Schicksale und Skandale: Das Promi-Jahr 2018
Das Ranking der Persönlichkeiten mit dem größten Anstieg 2018 ist von einem tragischen Fall überschattet. Ganz Deutschland interessierte sich für Daniel Küblböck und wollte mehr über den Verbleib des Sängers erfahren. Auf dem zweiten Platz ist Meghan Markle, die seit Mai 2018 den Titel Herzogin von Sussex trägt. Darauf folgt der ehemalige Rennradfahrer Jan Ullrich, der zuletzt durch seine Suchterkrankung lange in den Schlagzeilen war.
Die Persönlichkeiten mit dem größten Anstieg 2018:
Daniel Küblböck
Meghan Markle
Jan Ullrich
Maaßen
Demi Lovato
Özil
Seehofer
Tina York
Sylvester Stallone
Ella Endlich
Das war das Jahr 2018
Das war unser Rückblick auf das Jahr 2018. Wenn ihr noch nicht genug von den Highlights und Ereignissen bekommen habt, schaut euch auf
google.de/2018
an, was die Menschen in anderen Länder in diesem Jahr besonders berührt hat. Viel Spaß mit den weltweiten Google Trends und auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2019!
Post von Hannah Samland, Pressesprecherin Google Deutschland
https://4.bp.blogspot.com/-nk7ff3TTUkE/XBC_Uqe6nuI/AAAAAAAAGxg/qG2cSdjJmU008TU9C83Q_IYAob5rIfobwCLcBGAs/s1600/G_YIS2018_Eichenprozessionsspinner.png
Hannah Samland
Pressesprecherin
Google Deutschland
Kunst-Ausstellung in der Hosentasche – Vermeers Gemälde in Augmented Reality
3. Dezember 2018
Vor mehr als 28 Jahren drangen zwei als Polizisten verkleidete Kunstdiebe in das
Isabella Stewart Gardner Museum
in Boston ein und stahlen
mehrere Kunstwerke
, darunter ein Gemälde von Vermeer – eines von nur 36 Werken dieses Künstlers. Mit einem Schätzwert von über 200 Millionen US-Dollar gehört „Das Konzert“ nach wie vor zu den wertvollsten vermissten Werken auf der
Kunstraubliste des FBI
. Da die übrigen Meisterwerke von Vermeer in 17 Kunstsammlungen in sieben Ländern verstreut sind, konnte man nie alle Werke des Künstlers an einem Ort bestaunen. Hinzu kommt, dass einige seiner Werke für den Transport inzwischen zu fragil sind und daher für immer an dem Ort bleiben müssen, wo sie derzeit ausgestellt sind.
Doch nun ist es zum ersten Mal möglich, alle Vermeers bekannten Werke an einem Ort zu bestaunen. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem
Mauritshuis
Museum in Holland sowie anderen kulturellen Einrichtungen, die das Vermächtnis von Vermeer hüten, sind sie nun in der Pocket Gallery zu sehen ‒ ein brandneues Feature in der Google Arts & Culture-App. Pocket Gallery nutzt Augmented Reality, sodass ihr euer Smartphone aus der Tasche ziehen und in eine virtuelle Ausstellung eintauchen könnt, um all seine Werke zu betrachten – kuratiert vom Mauritshuis. Alle 36 Gemälde, darunter auch das gestohlene Meisterwerk und das weltberühmte „
Mädchen mit dem Perlenohrring
“, sind in dieser Sammlung in Lebensgröße und perfekt ausgeleuchtet zu sehen. Je näher ihr an die Bilder herantretet, desto besser könnt ihr die Details dieser Kunstwerke in atemberaubender Klarheit bestaunen und mehr über sie erfahren.
Unsere Roboterkamera „Art Camera“ mit ultrahoher Auflösung, die speziell für Kunstwerke entwickelt wurde, war in mehreren Galerien weltweit im Einsatz, um Aufnahmen mit der bislang höchsten Auflösung von neun Meisterwerken Vermeers zu machen. Bei einer „In Painting-Tour“ unter der fachkundigen Führung von Experten mehrerer Partner können sich die Besucher auch jedes der
36 Werke von Vermeer
in allen Einzelheiten ansehen, auch die kleinsten Gemälde wie „
Mädchen mit Flöte
(20 cm x 17,8 cm).
Neben den Gemälden von Vermeer könnt ihr auch einige
Expertengeschichten
erkunden, die Aufschluss über Vermeers Kunst, Erbe oder
geheimnisvolles Leben
geben – zum Beispiel könnt ihr von Tracy Chevalier, der Autorin des Bestsellers „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“,
hören
.
Der niederländische Meister findet nach wie vor weltweit großen Anklang in der heutigen
Popkultur
. Justin Richburg – der kürzlich die Charakterdesigns für Childish Gambinos Musikvideo „
Feels like Summer
“ entworfen hat – hat ein originelles Kunstwerk geschaffen, das Zeit und Kultur verbindet: „
Icons
“ stellt Vermeer im 21. Jahrhundert vor und zeigt, wie die Motive seiner Bilder selbst zu Ikonen geworden sind.
Icons
von Justin Richburg
Ihr könnt die Arbeit von Vermeer in verschiedenen Formaten erleben – sei es ein
interaktives Malbuch
auf
Instagram
oder eine
englische Originalserie
mit YouTube Creator. Um die Gemälde von Vermeer dort zu sehen, wo sie sich gerade befinden, könnt ihr euch Street View-Fotografien in Galerien weltweit ansehen, um durch die Hallen der
Frick Collection
(New York) und des
Rijksmuseum
(Amsterdam) zu navigieren. Besucht
g.co/meetvermeer
, nehmt an der Diskussion mit #MeetVermeer teil oder ladet euch die App entweder auf
iOS
oder
Android
herunter, um die Pocket Gallery auszuprobieren.
Post von Lucy Schwartz,Program Manager, Google Arts & Culture
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